Über die häusliche Pflege von Menschen mit Demenz

Die Gemeinde Dossenheim lädt am Donnerstag, 28. November, zu einer kostenlosen Info-Veranstaltung über „Pflege von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld“. Diese steigt von 16 bis 19 Uhr im Rathaus.


Das Institut für Gerontologie in Heidelberg führt derzeit deutschlandweit ein groß angelegtes Forschungsprojekt durch. Dossenheim wird dabei eine von 30 Partnerkommunen sein, die sich beteiligt. In unserem Projekt „Pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Stimme geben“ möchten wir diesen die Möglichkeit geben, über ihre Lebenssituation zu sprechen.. In einer öffentlichen und von uns moderierten Veranstaltung, dem sogenannten „Rathausgespräch“, tauschen sich pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommune – unter anderem mit dem Bürgermeister David Faulhaber – und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus.

Für das Rathausgespräch in Dossenheim am 28.11.2019 sucht die Gemeinde noch pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz, die als aktive Diskutantin oder Diskutant an dem Dialog mit kommunalen Vertreterinnen und Vertreter teilnehmen. Bei Bedarf wird ein Fahrdienst sowie ein Fahr- und Betreuungsservice für Angehörige angeboten.

Senioren-Stammtisch steht an

Unser nächster Senioren-Stammtisch steht an. Das Treffen findet statt am 23. Oktober um 16 Uhr in der in unserer Vereinsgaststätte Ambiente. Wir freuen uns auf Euch! Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen.

 

 

TSG Seniorenausflug: "Ma solls näd glaaawe…"

... was es alles gibt, kommentierte ungläubig eine der Teilnehmerinnen bei der Besichtigung der Nudelfabrik der besonderen Art. Mehr als geschätzte 3300 Lebensjahre waren gespannt auf die Besichtigung. Die Chefin selbst erzählte uns umfang- und detailreich die Entstehung des Unternehmens.
Zeit für eine Kräftigung im schönen Ambiente gab es auch.

Von den gängigen Formen an Nudeln findet man im Angebot des aus einer Idee heraus geborenen Unternehmens fast keine. Das Unternehmen ist als Exot in der Branche weltweit bekannt und produziert als mittelständige Firma mit einer übersichtlichen Zahl an Mitarbeitern rund 1000 verschiedene Nudelformen. Man findet Weintrauben ebenso wie Motorbikes, Smileys ebenso wie Glücksklee, Wandernudeln ebenso wie Herzen, das Wappen von Rheinland-Pfalz ebenso wie das Heidelberger Schloss. Die Reihe der Motive, die immer wieder zu einem „Gugg emol do“ oder „die hawwe a…“ reizten, ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Einige Geburtstage oder Festtage werden in nächster Zeit höchstwahrscheinlich mit einer Nudelbeigabe gefeiert. Die Juniorchefin, die gleichzeitig die Chefdesignerin ist, führte die Gruppe durch die Fertigung und erläuterte die einzelnen Produktionsabschnitte und wusste auf jede Frage die richtige Antwort. „Do hod ma dolle Sache und des is ganäd so weid weg un ma weeses näd“, war eine weitere begeisterte Aussage.

Das anschließende Essen fand in wunderschönem Ambiente in einem Weingut in der Nähe statt. Die Stärkung war nötig für den anschließenden Aufenthalt in Bad Dürkheim. Dort besichtigten die fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil erstmals die Saline. Bei Temperaturen um 32 °C war die feuchte, kühlende Luft ein doppelter Genuss. „Isch geh glei ins Wassa“, verkündete eine Teilnehmerin als sie von oben die spielenden Kinder planschen sah. Teilweise erfrischte sich daraufhin die Gruppe im herrlich gestalteten Bachlauf der Isenach (wäre das eine Alternative für Dossenheim?!). Knöcheltief im Wasser stehend wurde die natürliche Erfrischung dankbar angenommen. Um die herausgeschwitzten Kalorien wieder aufzufüllen, trafen sich viele in dem einen oder anderen Eiscafé, bevor dann pünktlich die Heimreise angetreten wurde. Die Einladung zum nächsten Seniorenstammtisch im Herbst (wenn es nicht mehr so heiß ist) führte zu der einen oder anderen „Do gehe ma hi“-Aussage und bestätigten so den Dank für die Organisation des Ausflugs an Christel Bachert.

Besuch der TSG-Senioren im Verpackungsmuseum

14 Dossenheimer verbrachten einen interessanten Nachmittag im Verpackungsmuseum. Herr Schmidgall startete die Führung mit Informationen zum Gebäude in der Heidelberger Hauptstraße. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige römisch-katholische Notkirche aus dem 19. Jahrhundert. Erkennbar ist das noch an der Deckenverzierung.

Unsere Teilnehmer an der Führung im Verpackungsmuseum.


Dann folgte der Rundgang durch das Museum. In Kaufläden für Kinder sind die Originalverpackungen von Markenprodukten in Kleinformat aufgereiht und es wird der Unterschied zu den Verpackungen in der BRD und der ehemaligen DDR deutlich. Weiter ging es zu den Konservendosen. Diese wurden Im Jahre 1810 patentiert. In erster Linie ging es darum Lebensmittel haltbar zu machen, um die Armeen zu versorgen. Geöffnet wurden sie damals mit dem Bajonett, da es noch keine Dosenöffner gab. Heute findet die Konservendose eine vielseitige Anwendung – und es gibt zig Varianten sie zu öffnen. Anhand von Markenprodukten wie Nivea, Maggi, Penaten und vielen mehr wird aufgezeigt, wie sich die Verpackungen dem Lauf der Zeit angepasst haben und wie wichtig es ist, die Erkennung der Marke beizubehalten. Interessant war auch die Geschichte von Leibnitz Cakes. Das Produkt wurde 1891 von Bahlsen auf den Markt gebracht und 1911 wurden Cakes im Duden eingedeutscht. Aus Cakes wurde Keks. Auch hier wandelt sich die Verpackung im Laufe der Jahre, was sehr anschaulich dargestellt ist.

Fazit: ein sehr informativer und kurzweiliger Rundgang. Ein Besuch im Verpackungsmuseum lohnt sich immer mal wieder, da es regelmäßig auch Sonderausstellungen gibt. Nach so viel geistigem Input sollte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Im Garten vom Café Rossini beendeten wir bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag.