1. Mannschaft Herren

1. Mannschaft Verbandsliga 2018/2019

 

Verbandsligasaison 2018/2019

Es geht wieder los!

Blicken wir aber erst kurz zurück auf die Verbandsligasaison 2017/2018 – eine Saison, für die sich der Trainingsaufwand und die Blessuren definitiv gelohnt haben. Noch auf der Abschlussfahrt in Warschau fieberte die Mannschaft mit der TSG Wiesloch, dem Zweitplatzierten der abgelaufen Badenligasaison, um einen möglichen Aufstieg. Denn hätte die TSG Ihre Relegationsspiele gewonnen und wäre in die BWOL aufgestiegen, so wären wir als Tabellenzweiter tatsächlich noch in die Badenliga aufgestiegen.

Doch lassen wir den Konjunktiv beiseite – ein weiser Mann pflegte einst das Sprichwort „Hätte, hätte … Fahrradkette“. Schauen wir auf die Fakten: Am Ende der Saison stand ein sehr guter zweiter Tabellenplatz mit einer Ausbeute von 42:10-Punkten. Unser Team gewann alle 13 Heimspiele und stellte mit 768 erzielten Toren den zweitbesten Angriff der Liga. Lediglich viermal musste sich unsere Mannschaft geschlagen geben, ebenso oft wie der spätere Aufsteiger aus Plankstadt und der TSV Rot auf Platz drei. Es ist müßig darüber zu diskutieren, welcher Punktverlust am Ende ausschlaggebend war: Das bittere Unentschieden in Pforzheim? Der ärgerliche Punktverlust bei der HG Königshofen/Sachsenflur? Man muss konstatieren, dass unser Team die „Big Points“ in fremder Halle nicht holte und die TSG Eintracht Plankstadt somit hochverdient aufstieg.

Doch es bleibt keinerlei Enttäuschung zurück, wenn die Mannschaft auf eine spannende Saison zurückblickt. Viel mehr die Erkenntnis, dass die Germanen wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben und zu einer echten Spitzenmannschaft in der Verbandsliga gereift sind. Nicht zu vergessen – der Trainerwechsel vor der Saison. Auch wenn Nicolai, Dominic und Wolfgang Elfner schon das ein oder andere Jahr für die TSG im Einsatz sind, diese Konstellation war für alle Beteiligten neu. So richtet sich nach einer erfolgreichen Saison der Blick weiter nach vorne, denn nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison.

Personell verändert sich am Germanen-Kader im Vergleich zur abgelaufen Saison nur wenig. Unser Rückraum-Shooter Sven Möckel verlässt das Team erneut aus beruflichen Gründen und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Hierfür rückt mit Philipp Pfisterer ein sehr talentierter Spieler aus der eigenen Jugend in den Kader. Die rechte Außenbahn erhält durch Max Dehnert neuen Schwung, der blitzschnelle Linkshänder zeigte bereits in den ersten Einheiten sein enormes Potenzial.

Das Trainerteam kann personell aus dem Vollen schöpfen und steht in den nächsten 12 Wochen vor der Aufgabe, eine eingespielte Mannschaft sowohl im athletischen als auch im taktischen Bereich weiterzuentwickeln. Denn ob man will oder nicht, nach dem dritten Platz in der Saison 2016/2017 und der Vizemeisterschaft in diesem Jahr, zählen die Germanen zu den ganz heißen Aufstiegskandidaten.

Wenn es um die vorderen Plätze in der Verbandsliga geht, muss man wohl mehrere Mannschaften auf dem Zettel haben: Der TSV Rot ist erneut absoluter Topfavorit - im Endspurt der letzten Saison zeigte der TSV ungewohnte Schwächen und verspielte den greifbaren Aufstieg in die Badenliga. Mit einem Wechsel auf der Trainerposition – Roland Mächtel, der vom Liga-Konkurrenten HSG Ettlingen/ Bruchhausen kommt – nimmt der TSV einen erneuten Anlauf Richtung Badenliga. Der TV Eppelheim gewann die letzten sechs Spiele der abgelaufenen Saison, unter anderem gegen Top-Teams wie den TSV Rot und unsere Germanen. Sollte Trainer Robin Erb diesen Schwung mit in die neue Saison nehmen und dauerhaft auf den gesamten Kader zugreifen können, ist Eppelheim ein ernst zu nehmender Aufstiegskandidat. Auf das Auftreten der HSG Walzbachtal und der Drittligareserve der SG Leutershausen darf man ebenfalls gespannt sein – die HSG ist in eigener Halle kaum zu bezwingen, die SGL verstärkt sich laut übereinstimmenden Medienberichten zur neuen Saison personell.