Was kann schöner sein als wandern in einem Verein

Bei bestem Wanderwetter machten sich am zurückliegenden Sonntag 20 Wanderfreunde auf den Weg, die Höhen des Rohrbacher Waldes zu erklimmen. Auf schmalen bewaldeten Wanderwegen und zwischen Weinbergen schlängelte sich der „Wanderwurm“ dem Ziel entgegen.
Beim Warten auf den Bus blieb noch Zeit für ein Pläuschen.


Für den ein oder anderen war allerdings der leicht abfallende Weg beschwerlich und dadurch auch zeitraubender. Unruhe kam auf, als beim Zählen im Biergarten plötzlich vier Plätze nicht belegt waren. Jeder hatte eine andere Idee, wo das Quartett geblieben war. Nach einem Gesprächsgewirr löste sich beim Auftauchen der Vier die Sache von selbst auf. Sie waren einfach etwas langsamer gelaufen. Dennoch kamen alle rechtzeitig zur Mittagsrast an. Ein kollektives Aufatmen ging durch die Gruppe.

Nun galt es sich zu stärken, zu erfrischen und in toller Atmosphäre im Biergarten zu plaudern. Leider verzögerte sich aufgrund des Personalmangels die Bewirtung, was die Busfahrt nach Leimen und zum Abschlusskaffe um eine Stunde nach hinten hinausschob. Da aber genügend Gesprächsstoff in der Wandergruppe vorhanden war und das Wetter in der bewaldeten Anlage sich wandergerecht verhielt, kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.

Schließlich war dann doch die Zeit zum Aufbruch gekommen und alle versammelten sich am Ausgang der Anlage. Doch dann die Feststellung, dass Rudolf M (Name von der Red. geändert) fehlte. Die sofort eingeleitete Suche und das wiederholte laute Rufen nach dem „Vermissten“ blieben  erfolglos. So machte sich der Tross auf den Weg zur Bushaltestelle, in der Hoffnung ihn dort zu finden, was dann auch zutraf. Wie sich herausstellen sollte, war der Gesuchte noch auf einem Toilettengang und danach auf einem anderen Weg zur Haltestelle gegangen. Wie es ihm danach ergangen ist und was seine Frau sagte, bleibt deren Geheimnis.  

Einen versöhnlichen und leckeren Abschluss gab es dann noch in einem Café in der Leimener Innenstadt. Am Ende des Wandertages in Dossenheim setzte, als ob Petrus bis hier hin warten wollte, der Regen ein. Danke dafür. Erfreulich ist auch zu vermelden, dass sich wieder eine Wanderfreundin der Gruppe anschloss und herzlich aufgenommen wurde. Herzlich willkommen Waltraud Zeidler.

Die nächste Wanderung geht am 08.09.2019 in die Pfalz.

Lust auf Natur?

Im August bereitet die Natur für alle Liebhaber ihr schönstes Sommerkleid aus, die in Feld, Wald und Wiesen unterwegs sind. Dieses kostenlose Angebot nutzen auch die TSG-Wanderfreunde bei ihrer Wanderung am 11. August 2019 von den Westhängen des Königstuhls bis zum Naturfreundehaus Gossenbrunnen.
Der Wald ist des Wanderers Liebe und der Himmel ist sein Zelt.


Auf der circa vier Kilometer langen Strecke ist der Wald ein ständiger Begleiter. Denn der Wald ist des Wanderers Liebe und der Himmel ist sein Zelt. Stets heiter niemals trübe, so ist es um die Wanderer bestellt.

Am Dossenheimer OEG-Bahnhof startet die Gruppe um 09.35 Uhr zum Bismarckplatz. Der Bus der Linie 39 bringt die TSG`ler um 10.00 Uhr zum Parkplatz „Drei Eichen“. Gegen 10.15 Uhr beginnt dann die eigentliche Wanderung nach Leimen. Nach einer Mittagsrast im Biergarten des Naturfreundehauses ist noch ein Kaffeebesuch vorgesehen. Rückfahrt vom Gossenbrunnen ist um 14.22 Uhr.
Anmeldung bis Freitag  09.08.2019 unter Telefon: 0 62 21 /  86 08 43.

Bis bald im Wald – von den Hängen des Königstuhls zum Gossenbrunnen

Am Sonntag, den 11. August 2019 ist es wieder so weit. Die TSG-Wanderfreunde gehen raus aus der Stadt und rein in die Natur. Schnell sind die Alltagssorgen vergessen und die Waldluft lädt zum Durchatmen ein. Abwechslungsreich ist die Natur und unerklärlich schön.
 

 

Ein Eldorado für Wanderer gilt es am Königstuhl zu entdecken.


Von den Drei Eichen, dem Start der Wanderung, geht es an den Westhängen des Königstuhls durch den Rohrbacher Wald, dem Schnepfenschlag, Hochfirst und Dachsbuckel bis zum Naturfreundehaus Gossenbrunnen. Der Vier-Kilometer-Wanderweg in waldreicher Gegend ist ein Eldorado für Wanderer. Zur Mittagszeit ist im Naturfreundehaus Rast angesagt. Bei hoffentlich schönem Wetter lädt der Gartenbereich zum Verweilen ein. Am Nachmittag ist noch ein Kaffeebesuch in Leimen vorgesehen.

Die Sonn' erwacht, mit ihrer Pracht
erfüllt sie die Berge, das Tal.
O Morgenluft, o Waldesduft,
o goldener Sonnenstrahl!
Abfahrt ist am Dossenheimer OEG-Bahnhof um 09.35 Uhr. Ab dem Bismarckplatz bringt der Bus der Linie 39 um 10.10 Uhr die Wandergruppe zum Ausgang der Tour, dem Parkplatz Drei Eichen.
Bitte Anmeldung unter der Tel. Nr. 860843 nicht vergessen.

Ereignisse, Erlebnisse, Erkenntnisse von und auf der Reißinsel

Man darf sich glücklich schätzen, wenn einem bei einer Wanderung so viel naturbelassene Schönheit widerfährt und dabei einmal nicht weit fahren muss. Mit vielen tiefgreifenden Momenten kehrten die 23 TSG-Wanderfreunde von ihrer Tour von der Mannheimer Reißinsel zurück.
Gruppengespräche über das Erlebte.

Bereits an der Haltestelle Rheingoldhalle wunderte sich die Gruppe über einen ankommenden Kleinbus, der die Wanderer zum Strandbad transportieren sollte. Wie Ölsardinen drängten sich alle in das Gefährt und hofften nur noch auf eine unfallfreie Fahrt. Dem Busfahrer verschlug es anhand des „Massenandrangs“ die Sprache, die er bis zum Ausstieg der Fahrgäste nicht wieder erlangte. Umso lauter und lustiger waren angesichts dieser Mitfahrgelegenheit auf der vierminütigen Fahrt die Wanderer.
 
Das nächste Erlebnis sollte nicht lange auf sich warten. Nach circa 500 Meter Wanderweg und dem Erreichen des Bannwaldes schien die Wanderung ein frühes Ende zu nehmen. Ein Baum mit viel Geäst versperrte die weitere Tour. Ein Durchkommen schien fast unmöglich. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich die Äste des Baumes hochzuheben und den Wanderern einen Durchschlupf zu ermöglichen. Danach aber tat sich für die Wanderfreunde entlang des Rheins eine Urlandschaft auf, die manchem Wanderer vor Verwunderung die Sätze entlockten „ach Gott isses hier schee“ oder
„gugg e mol die Bäm, wie die verknorzelt sinn.“
 
Inmitten dieser unberührten Natur mit seinen vielen wunderschönen Ausblicken erkannte der Wanderwart in der Gruppe plötzlich drei vermummte Gestalten. Hatte sich da ein Trio unbemerkt den Wanderern angeschlossen? Wie sich schnell herausstellen sollte, waren es ein Teil unsere Wanderfreundinnen, die sich mit einem Kopfschutz den Schnaken zu erwehren versuchten. Gott sei Dank, dass es in der Anlage kein Vermummungsverbot gab. Andere hatten da mehr Glück und blieben von den Plagegeistern verschont oder hatten sich mit einem Spray eingedeckt. Dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt.

Nach knapp drei Stunden hatten dann die Wanderer mit Hunger im Bauch das Restaurant vor Augen. Noch einmal ein kurzer Stopp und ein Blick zurück, dann gehörte auch diese außergewöhnlich schöne Wanderung der Vergangenheit an. Jetzt galt es, das Erlebte zu verarbeiten. In der Gaststätte wartete dann noch eine Überraschung. Willi und Margot Ortlipp hatten sich eingefunden und wurden von allen herzlich begrüßt. Nach gutem Essen und netten Gesprächen hieß es um 16.00 Uhr aufzubrechen. Dieses Mal ließ sich der Fahrer nicht überraschen und teilte die Gruppe für zwei Fahrten ein. Dennoch kamen alle gesund wieder in Dossenheim an. Nochmals ein Dank an unsere Wanderfreundin Ilse Ruf, die die Wanderung bestens organisierte.
 
Nächste Wanderung: 11. Aug. 2019, Abfahrt 09.35 Uhr, OEG-Bahnhof, Ziel das Naturfreundehaus Gossenbrunnen oberhalb der Stadt Leimen. Rechtzeitig anmelden!