Tolle Tour um Gras-Ellenbach mit Siegfriedbrunnen

Obwohl laut Wetterprognose zunächst wieder nicht die besten Bedingungen angekündigt waren, wurden  wir zum Glück von wunderbaren Temperaturen und Sonnenschein überrascht. Die Route starteten wir in Gras-Ellenbach zunächst in Richtung Siegfriedbrunnen.

Ob dies tatsächlich der Ort war, an dem Siegfried meuchlings von seinem Widersacher Hagen von Tronje ermordet wurde bleibt Spekulation, jedoch nimmt einem die mystische Aura des Platzes gefangen.

Weiter ging es am Rand des Seitentals vom Ulfenbach um eine Moor- und Heidelandschaft des Naturschutzgebietes Hirschwiese an einem Sägewerk vorbei. Durch den wunderschönen Wald kamen wir dann zum dreiröhrigen Hildegeresbrunnen, welcher schon 773 vom Kloster Lorsch erwähnt wurde. Auch von dieser Quelle sagt man, es wäre der Ort des Nibelungenmordes.

Vorbei am Friedhof von Weschnitz i.Odw., der durch  besondere Holzkreuze geprägt wird, führte uns ein steiler Zickzack-Weg zwischen Heidekraut und Kiefern hinauf auf den Kahlberg (475m) zur St. Walburgiskapelle, die 1671 errichtet und nach ihrer Zerstörung 1935 wieder aufgebaut wurde. Dies ist ein Wallfahrtsort, der alljährlich von Wallfahrern  besucht wird. Von hier aus hat man bei guter Sicht z.B. Blick auf Lindenfels, die Feste Otzberg oder sogar bis Frankfurt.

Nach diesem schon  sehr schönen Teil der Wanderung wurden wir auf unserem weiteren Weg von reich blühenden Wiesen überrascht. Diese führten uns zum Café Bauer, in dem wir nach einer schon recht langen Tour auf der Sonnenterrasse die Tortenauswahl sowie tollen Windbeutel genießen durften.

Dann ging es unter Tannen und mächtigen Douglasien vorbei an der Kneipp-Quelle „In der Gassbach“ durch das liebliche Gassbachtal, begleitet von verschiedensten Kunstobjekten  zurück nach Gras-Ellenbach.

Sehr erfüllt von der vielen neuen Eindrücken und dieser wunderbaren Landschaft machten wir uns dann auf den Heimwegzurück nach „Dossene“.

Ein toller Tag ging zu Ende.

Nächste Jedermann-Wanderung am 16. Juni

Runde Grasellenbach - Siegfriedsbrunnen - Ersatztermin für den 01. Juni

Wir starten zu einer Rundwanderung in Grasellenbach. Bitte Vesper mitnehmen. Es ist keine Einkehr reserviert. Evtl. zum Abschluss Kaffee und Kuchen.

Treffpunkt: 08:50 Uhr OEG Bhf. Dossenheim

Tourdaten:

Gehzeit 4,5 Std, 26 km, 340 Hm

Stöcke empfohlen. Wanderschuhe, Trittsicherheit erforderlich. Ausreichend Getränke mitnehmen.

Anmeldung:

bis 14.06.24 bei Christel Bachert, Tel. 06221 861949

E-Mail: c.bachert@tsg-germania.de

Begrenzte Teilnehmerzahl

Bitte Telefonnummer hinterlassen und angeben, ob eine Fahrkarte benötigt wird.

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder der Wanderabteilung,

am 18. Juni 20204 findet unsere Mitgliederversammlung um 18:00 Uhr im Ambiente statt. Hierzu lade ich Euch alle ein.

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Tätigkeitsberichte der Vorstandschaft
  3. Bericht Kassenprüfer
  4. Aussprache über die Berichte
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Behandlung von Anträgen*
  7. Künftige Änderungen
  8. Wahl der Delegierten und ein Kassenprüfer
  9. Vorstellung der Wanderungen im 2. Halbjahr

*Anträge können bis 3. Juni 2024 eingereicht werden.

Wir bitten um Anmeldung bis 16. Juni 2024.

Kontakt: Christel Bachert Tel. 06221 861949 oder per E-Mail c.bachert@tsg-germania.de

Seniorenwanderung nach Friedrichsfeld in die Wanderdünen

„Auf ein Neues“, sagte sich die TSG Germania-Seniorenwandergruppe ganz schön mutig bei total regenverhangenem Himmel und begann den Tag mit der geplanten Tour nach Friedrichsfeld zu den Wanderdünen, die ihren Ursprung zum Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 5-20.000 Jahren) haben.

Vor etwa 300 Jahren begann man die Wanderdünen mit Kiefern zu bepflanzen und so zu befestigen, da diese Bäume ein intensives Wurzelwerk besitzen.

Aber bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter......- diesen Spruch kennt sicher jeder und nach diesem Motto gestalteten wir alle diesen Tag.

In Friedrichsfeld angekommen wanderten wir am Waldspielplatz vorbei auf Sandwegen Richtung Wildgehege. Allerdings waren die Auerochsen und Wildschweine klugerweise für sich, jedoch schade für uns, nicht zu sehen, da sie sich in allerlei Unterstände zurückgezogen hatten und sich nicht das Fell verregnen lassen wollten. Schirme sind ja bekanntlich bei diesen Spezies nicht üblich.

Es war eine sehr interessante Wanderung und wir waren erstaunt, als wir am „Höchsten natürlichen Punkt Mannheims – 114 Meter über NN“, vorbeikamen. Es befand sich dort sogar ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, in das wir uns natürlich Alle eintrugen – sehr amüsant.

Vorbei am Kühbrunnen, dessen Ursprung wahrscheinlich bereits auf die Römer zurückreicht  und mit dem Römerbrunnen in Suebenheim vergleichbar ist. Beide lagen zwischen Alta Ripa (Altrip )und Lobodunum (Ladenburg).

Mit so viel interessanten Neuigkeiten aus unserer Region gefüttert kamen wir  am Ende in ein sehr schönes spanisches Restaurant, wo wir uns nach dieser verregneten Wanderung „trocken legen“ und aufwärmen konnten. Aber nicht nur das, sondern wir genossen auch bei leckerem Essen den Ausklang des Tages, bevor die gut gelaunte Truppe sich wieder auf den Heimweg machte.