Klarer Sieg folgt auf knappe Niederlage

Connor Schick legte zwei blitzsaubere Einzel hin.

23.11.2019
TSG Dossenheim II – BSV Eggenstein-Leopoldshafen III 3 : 5
TSG Dossenheim II – BC Spöck  6 : 2
Endlich! Der lang ersehnte erste Heimspieltag der TSG Dossenheim an. Der nahende Winter warf in Form vieler krankheitsbedingter Absagen seine Schatten voraus und der Kreuzbandriss von Sven Jacobs, Mannschaftsführer der ersten Mannschaft in der BW-Liga, belastete die Personal decke zusätzlich. Für die zweite Mannschaft bedeutet diese Verletzung insbesondere, dass man wohl für den Rest der Saison auf Benjamin Miltner wird verzichten müssen, denn seine Dienste werden in der „Ersten“ dringend gebraucht. Gegen Verbandsliga-Spitzenreiter  Eggenstein-Leopoldshafen war das sicher eine schwierige Ausgangssituation.

Dass sich die Eggensteinerin Mathilde Kervio beim Einspielen verletzte und es so schon vor dem ersten Aufschlag 2:0 für Dossenheim stand, schien die Chancen zu erhöhen. Doch im ersten Doppel mussten sich Connor Schick und Fabian Kipke klar in zwei Sätzen geschlagen geben. Fabio Schlindwein und Matthias Strauß blieben im zweiten Doppel länger am Ball. Doch leider fehlte am Ende ein  Quäntchen Glück und man unterlag 19:21 im Verlängerungssatz. Der souveräne Zweisatzsieg von Connor Schick im ersten Einzel wies wieder in die richtige Richtung und auch das packende zweite Herreneinzel von Fabian Kipke machte Lust auf mehr, auch wenn es erneut im dritten Satz mit 19:21 an Eggenstein ging. So stand es 3:3 vor dem abschließenden Mixed und 3. Einzel. Leider fand Fabio Schlindwein nach dem starken Doppel im Einzel dann nicht zu seinem Spiel und verlor deutlich und auch das Mixed ging wiedermal in drei Sätzen an die Gäste. Einerseits ist ein 3:5 gegen den Tabellenführer nun keine Schande, andererseits wäre bei drei  knappen Niederlagen im dritten Satz hier auch mehr drin gewesen. Schade, aber Kopf hoch!

Gegen Aufsteiger BC Spöck konnte man im Abendspiel der Favoritenrolle gerecht werden. In gleicher Aufstellung wie am Nachmittag rumpelte es im deutlich verlorenen ersten Herrendoppel noch ein wenig, doch das zweite Herrendoppel und das Damendoppel mit Andrea Zimmermann und Alexandra Kehler fuhren die Gastgeber sicher in zwei Sätzen ein. Connor Schick zeigte wiederum ein souveränes erstes Einzel und Fabio Schlindwein behielt im dritten Einzel einen klaren Kopf und jederzeit die Oberhand. Fabian Kipkes zweites Einzel war etwas enger, ging letzten Endes aber doch mit 21:15 im dritten Satz an Dossenheim. Das Mixed mit Alexandra Kehler und Matthias Strauß machte es mit einem Dreisatzsieg dann etwas spannender als nötig, doch letzten Endes fiel die etwas überraschende Niederlage von Andrea Zimmermann im Dameneinzel zum 6:2-Endstand dann auch nicht mehr ins Gewicht. So endete der Spieltag mit einem souveränen Sieg und man wandte sich dem noch laufenden Spiel der ersten Mannschaft und der verdienten Pizza zu.

„Zweite“ fährt auswärts zwei Remis ein

Mit zwei Siegen in Rastatt entscheidender Faktor: Connor Schick.

09.11.2019
SSV Ettlingen II – TSG Dossenheim II 4 : 4
BV Rastatt – TSG Dossenheim II 4 : 4

Eine angespannte Personalsituation zwang die Mannschaftsführer der TSG Dossenheim schon am zweiten Spieltag zu etwas unorthodoxen Planungen, um die gesteckten Saisonziele der ersten beiden Mannschaften (Klassenerhalt, bzw. Meisterschaft) noch halten zu können. Doch selbst der besten Planung kann der Zufall noch in den Weg kommen…

Zum Nachmittagsspiel in Ettlingen trat man ohne die Nummer Eins Benjamin Miltner an, der in der „Ersten“ aushalf. Nachdem das erste Herrendoppel Connor Schick/Fabian Kipke und das Damendoppel Andrea Zimmermann/Alexandra Kehler mühelos ihre Siege einfuhren, sah man sich auch in der erwarteten Favoritenrolle. Doch Mannschaftsführer Matthias Strauß erwischte einen rabenschwarzen Tag und so ging nicht nur das zweite Doppel mit Fabio Schlindwein/Matthias Strauß, sondern auch das Mixed Kehler/Strauß in drei Sätzen an die Ettlinger. Fabio Schlindwein hatte im dritten Herreneinzel nur am Ende des zweiten Satzes eine Schwächephase und gewann den dritten Satz wieder sicher (21:7, 19:21, 21:12). Leider lief es in den anderen Herreneinzeln nicht so glatt.
Nachdem Schick im ersten Herreneinzel in drei Sätzen den Kürzeren zog, musste sich auch Kipke in zwei Sätzen geschlagen geben. So ging das Dameneinzel beim Gesamtstand von 3:4 in den dritten Satz. Bei 17:17 knickte die Ettlingerin Laura Kappenberger schwer um und musste das Spiel unter großen Schmerzen aufgeben. So war nicht nur das Endergebnis von 4:4 ein deutlicher Dämpfer für die Stimmung der „Zweiten“.

Zum Abendspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten BV Rastatt wurden die Karten neu gemischt. Matthias Strauß reiste nach Schorndorf um dort Benjamin in der ersten Mannschaft abzulösen, der dafür mit der erfahrenen Silke Schneider nach Rastatt kam. Eigentlich sollte  auch noch Sven Jacobs gegen die starken Rastätter in der „Zweiten“ spielen, doch er verletzte sich im Nachmittagsspiel der „Ersten“ in Fellbach schwer am Knie. Es musste also umgeplant werden.

Die Umbesetzung der Mannschaft erwies sich am Ende als Glücksgriff. Miltner und Schick behielten gegen die stark eingeschätzten Rastatter Neuzugänge Kevin und Simon Schneider im ersten Herrendoppel in drei Sätzen die Oberhand. Das war dringend nötig, denn zuvor hatten Schneider/Kehler im Damendoppel nach drei Sätzen das Nachsehen, Kipke/Schlindwein fanden gegen die erfahrenen Rastätter Strauß/Kexel im zweiten Doppel kein geeignetes Mittel. Danach erwischte auch Silke Schneider gegen die starke Lea Schirmer nicht ihren besten Tag. Nachdem auch das Mixed deutlich an Rastatt ging, lag man vor den Herreneinzeln mit 1:4 hinten. Doch spätestens jetzt zahlte sich die weite Anreise von Miltner aus, denn durch seine Anwesenheit musste kein Spieler in ein höheres Einzel rücken und alle Herreneinzel gingen in zwei Sätzen an die TSG Dossenheim.

Ein starker Schlussspurt unter großem Druck. So bleibt die „Zweite“ zumindest weiter ungeschlagen, hat aber dennoch die ersten beiden Punkte verloren.

„Zweite“ entscheidet internes Duell für sich

Fabio Schlindwein feierte einen erfolgreichen Einstand.

23.10.2019
TSG Dossenheim II – TSG Dossenheim III  6 : 2
Zum Auftaktspiel in der Verbandsliga Nordbaden kam es zum vereinsintern Duell der zweiten gegen die dritte Mannschaft. Obwohl die zweite Mannschaft auf Spitzenspieler Benjamin Miltner verzichten musste (nachdem er wenige Tage zuvor erfolgreich in der BW-Liga ausgeholfen hatte), war sie doch klarer Favorit, denn auch die dritte Mannschaft musste auf Stammspieler Christian Dolderer verzichten. Umso überraschender, dass letzten Endes „nur“ ein 6:2 für die zweite Mannschaft auf dem Spielbericht stand.

In den Herrendoppeln ließ man mit Connor Schick/ Fabian Kipke gegen Philipp Funken und Oliver Wündrich nichts anbrennen und auch Fabio Schlindwein (frisch aus Schwetzingen zu uns gestoßen)/ Matthias Strauß gewannen klar gegen André Straub/Jörg Heckmann (ebenfalls aus Schwetzingen). Ebenso hatte das Damendoppel Kayleen Shi / Alex Kehler gegen Andrea Zimmermann / Susi Koschnick alles im Griff.

Erwartbar gingen dann alle Herreneinzel in zwei Sätzen an die „Erste“: Schick behielt gegen Funken, Kipke gegen Heckmann und Schlindwein gegen Straub die Oberhand. Doch gegen Ende des Abends riss der Faden: Susanne Koschnick behielt zunächst in zwei knappen Sätzen im Dameneinzel gegen Neuzugang Kayleen Shi die Oberhand und schließlich unterlagen auch Alexandra Kehler/ Matthias Strauß in drei Sätzen gegen Andrea Zimmermann/ Oliver Wündrich. Bis zum kommenden Auswärtsspieltag beim SSV Ettlingen II und Tabellenführer BV Rastatt in zweieinhalb Wochen gibt es also noch etwas zu tun ;-).

Ein einziger Spielpunkt fehlt: „Zweite“ verpasst Aufstieg denkbar knapp

War zum richtigen Zeitpunkt in Topform: Sven Jacobs.

13.04.2019
TSG Dossenheim II – Bspfr. Neusatz II    4 : 4
TSG Dossenheim II – SSV Ettlingen II     7 : 1

Tage, Wochen – nein Monate lang war er herbeigesehnt worden. Der letzte Spieltag in der Verbandsliga. Und damit das direkte Duell der zweiten Mannschaft gegen Neusatz II um den Aufstieg in die Badenliga. Ein Sieg, egal wie: Das war das erklärte Ziel angesichts des Ein-Punkt-Rückstands in der Tabelle. Dazu sollten – wie in der Hinrunde – alle drei Herreneinzel gewonnen werden und – anders als in der Hinrunde – mindestens zwei weitere Zähler aus den fünf weiteren Partien folgen.

Der Start gelang schon mal. Sven Jacobs und Lennart Luntz spielten ein sehr konzentriertes zweites Herrendoppel und brachten die Dossenheimer in Führung. Neusatz glich allerdings prompt im Damendoppel aus – und legte mit einem klaren Sieg im ersten Herrendoppel nach. Truong An Phong zeigte dann im Dameneinzel gegen Praphaporn Berkemer eine starke Partie. Allerdings merkte man der erst 13-Jährigen an, dass sie trotz reichlich Erfahrung auf internationalen Turnieren solchen Umständen noch nicht begegnet war: Eine Neusätzer Trommel samt lautstarken Anfeuerungen direkt hinter dem Spielfeld, der Druck, für die eigene Mannschaft „liefern“ zu müssen und die unorthodoxe Spielweise der um viele Jahre älteren und weit erfahreneren Gegnerin: diese Situation zeigte Wirkung. „Ani“ spielte stark, rief aber nicht ihre Bestleistung ab und machte gerade in engen Spielsituationen ungewohnte Fehler. Am Ende setzte sich Berkemer durch (17:21, 17:21). Parallel dazu trafen Lennart und Silke Luntz im Mixed auf Eddeeza Saha und Janina Hartmann. Wie im Hinspiel entwickelte sich eine packende Partie, ging es hin und her. Den ersten Satz verloren Luntz/Luntz trotz Satzbällen hauchdünn in der Verlängerung (22:24). Im zweiten Durchgang verloren Mutter und Sohn zwischenzeitlich ihre Linie und konnten die Taktik nicht immer voll umsetzen. Dies nutzten die erfahrenen Saha/Hartmann eiskalt aus, erspielten sich einen kleinen Vorsprung, den sie nicht mehr hergaben (17:21).

Damit war die „Zweite“ mit 1:4 in Rückstand geraten, der Aufstieg lag nicht mehr in der eigenen Hand. Um den allerletzten Funken Hoffnung zu erhalten, mussten nun erneut alle Herreneinzel gewonnen werden. Dies gelang. Sven Jacos, Connor Schick und Janis Machauer setzten sich in packenden Partien gegen alles andere als schwache Gegner jeweils durch und machten somit immerhin noch das 4:4-Remis perfekt.

Damit lag die „Zweite“ vor dem allerletzten Saisonspiel weiter einen Punkt hinter Neusatz. Sie musste nun wieder einmal auf die eigene dritte Mannschaft hoffen: die hätte der „Zweiten“ mit einem 4:4 gegen Neusatz zum Titel verhelfen können. Allein: Die Chance war äußerst gering – und es blieb beim Konjunktiv. Zwar erledigte die zweite Mannschaft ihre Hausaufgaben gegen Ettlingen II souverän mit 7:1. Doch mit dem fünften Punkt von neusatz II gegen Dossenheim III war die Meisterschaft entschieden, der Aufstieg der Schwarzwälder perfekt.

Und sie haben ihn verdient, keine Frage. Das sympathische Team um den Ex-Dossenheimer Mario Herb war auch durch schwere Schicksalsschläge nicht von ihrem Weg aufzuhalten und stellte die stärkste, weil ausgeglichenste Mannschaft. Für die zweite Dossenheimer Mannschaft ist weder die Vize-Meisterschaft noch der knappe Rückstand ein Trost. Die Mission Wiederaufstieg ist gescheitert. Vorerst. Nächste Saison wird es einen neuen Anlauf geben, um in die Badenliga zurückzukehren.

Einmal klarer, einmal knapper Sieg: „Zweite“ wahrt Titelchancen

Bewies großes Herz und Kampfgeist: Connor Schick.

23.03.2019
Fortuna Schwetzingen II – TSG Dossenheim II 0 : 8
Fortuna Schwetzingen – TSG Dossenheim II 3 : 5

Zwei Siege – mit nichts anderem hätte sich die „Zweite“ am siebten Spieltag zufrieden gegeben. Ein Punktverlust hätte die Chancen im Titelkampf doch arg geschmälert. Es gelang der Mannschaft beim Auswärtsspieltag in Schwetzingen tatsächlich, vier Punkte einzufahren – auch wenn die zweite Partie lange auf Messers Schneide stand.

Aber zunächst einmal ging es am Nachmittag gegen die zweite Schwetzinger Mannschaft. Das war eine klare Sache, die Dossenheimer gingen konzentriert zu Werke und fuhren ein Spiel nach dem anderen in zwei Sätzen souverän nach Hause. Lediglich Connor Schick musste gegen Kämpfer Jörg Heckmann über die volle Distanz gehen, gewann dann aber in drei Durchgängen. 8:0 – ein perfekter Start also.

Alles andere als perfekt lief der Start in die Abendpartie. Andrea Zimmermann und Silke Luntz unterlagen im Damendoppel den starken Wiedemann-Schwestern. Janis Machauer und Connor Schick verloren etwas überraschend das erste Herrendoppel und zu allem Überfluss verletzte sich Schick im zweiten Durchgang im Rumpfbereich. Zwar war das zweite Herrendoppel von Sven Jacobs und Lennart Luntz eine klare Sache, doch nach der Niederlage von Andrea Zimmermann gegen Jana Wiedemann im Dameneinzel war klar: Einen weiteren Punktverlust durfte sich die „Zweite“ nicht mehr erlauben. Janis Machauer und Sven Jacobs hielten sich dran und gewannen beide ihre Einzel, vor allem Jacobs in überzeugender Manier, zum 3:3-Ausgleich. Connor Schick trat nach einstündiger Behandlung durch Physiotherapeutin Alexandra Kehler aus der „Dritten“ aufs Feld, sein Gegner war nach einem Wechsel der Gegner erneut Jörg Heckmann. Im ersten Satz (10:21) blieb Schick chancenlos, deutlich war ihm die Verletzung anzumerken, waren platziere Bälle in den Ecken für ihn unerreichbar, die er in Normalform sicher erlaufen hätte. Aber Schick biss sich Stück für Stück in die Partie, konnte den zweiten Satz offenhalten und am Ende wegziehen (21:17). Sein Ehrgeiz erzeugte Adrenalin und das Adrenalin ließ die Schmerzen vergessen. Im lange ausgeglichenen dritten Durchgang spielte der 19-Jährige immer cleverer, setzte sich am Ende ab und holte sich nach dem 21:15 viel Lob von seinen Teamkollegen ab. Silke und Lennart Luntz vergoldeten die Kampfesleistung und siegten trotz kleiner Hänger souverän im Mixed (21:15, 21:16). Es war geschafft, der 5:3-Auswärtssieg perfekt.

So ist die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag klar: Die „Zweite“ geht mit einem Punkt Rückstand in die Partie gegen Tabellenführer Neusatz. Gewinnt sie das direkte Duell und anschließend auch gegen Ettlingen, ist sie Meister und steigt auf. Bei einer Niederlage ist der Titeltraum geplatz, bei einem Remis müsste sie auf Hilfe der „Dritten“ hoffen, die ebenfalls gegen Neusatz spielt.