Leichtathleten nehmen Sportabzeichen ab

Du möchtest dich bei der Polizei bewerben und benötigst dafür dein Sportabzeichen? Oder du bist einfach nur sportlich und hast Freude an neuen Herausforderungen? Dann komm zur Sportabzeichen Abnahme am Mittwoch den 8.8 um 17.00 Uhr auf den Dossenheimer Sportplatz zur Leichtathletik Hütte.

Teste dich in Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Das Sportabzeichen Team lädt Alt und Jung ein. Und wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

Jungs gegen Mädchen

-aha- Zu den Vorkämpfen der badischen Schülermannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten in Sinsheim hatte die TSG Germania Dossenheim zwei etwa gleichstarke Jungen- und Mädchenteams in der Klasse der 12 und 13-jährigen entsandt. Beide starteten in der Gruppe 3 mit den Disziplinen 75 m Lauf, Weitsprung, Ballwurf und der 4 x 75 m Staffel.

Mädels und Jungs spornten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an.


Das Wetter war leider etwas frisch und bei den Sprints und dem Wurf herrschte störender Gegenwind. Dass es dennoch zu sehr guten Ergebnissen kam, zeigt den guten Trainingsstand der Athleten. Widelène Haisch legte gleich im 75 m Lauf sehr gute 10,91 sec vor, nur noch getoppt von Faye Lenz, die mit 10,74 nur um 4 hundertstel Sekunden den zehn Jahre alten Vereinsrekord von Ivana Heckmanns verfehlte. Jetzt mussten die Jungs nachlegen. Robert Tzschaschel hatte das Pech gegen den stärksten Wind anlaufen zu müssen und kam so „nur“ auf 11,33 sec. Seinem Freund Christopher König konnte der Wind scheinbar nichts anhaben. Nach einer leichten Korrektur an seinem Laufstil wirbelte er die 75 m Strecke in der neuen Vereinsrekordzeit von 10,70 sec herunter, sich damit ebenso wie Faye Lenz in die badische Spitzengruppe einreihend.

Im Ballwurf waren die Jungen naturgemäß im Vorteil. Die beiden von den Handballern kommenden Neuzugänge Jannes Koch und David Huljak machten ihre Sache sehr gut. Letzterer warf den 200 Gramm Ball 33,5 m weit und Jannes übertraf sogar den bestehenden Vereinsrekord von Christopher mit 43 m um 0,5 m. Da taten sich die Mädchen ungleich schwerer. Emily Thompson warf bei starkem Gegenwind für sie gute 22,0 m und Ada Engelmann rutschte im letzten Versuch noch ein 30,5 m Wurf raus.

Die 4 x 75 m Staffel schien für die Jungs eine klare Sache zu sein, waren sie bisher doch immer schneller als die Mädchen gewesen. Vielleicht etwas zu nachlässig gingen Robert, Jannes, Nando Lenz und Christopher zu Werke, Wechsel 1 klappte noch gut, aber 2 und 3 waren mangelhaft, und so zogen Widelène, Caitlin Thompson, ihre Schwester Emily und Faye auf der inneren Bahn locker an ihnen vorbei und jubelnd ins Ziel.

Im Weitsprung legten wiederum die Mädels vor. Diesmal von Rückenwind unterstützt bestätigte Faye ihre persönliche Bestleistung mit einer konstanten Serie und sehr guten 4,27 m. Aber auch Widelène hatte einen guten Tag erwischt. Alle ihre Sprünge lagen über 4,50 m, der beste sogar bei 4,57 m, damit Christophers Bestleistung um drei Zentimeter übertreffend. Und wieder jubelten die Mädchen. Aber die Jungs hatten noch zwei Asse, die auch noch stechen sollten: Angestachelt von seinen Kameraden, die Schmach von einem Mädchen geschlagen zu werden, nicht auf sich sitzen zu lassen, ging Christopher hochkonzentriert zu Werke. In einer Serie von technisch schon recht sauberen Sprüngen steigerte er sich bis auf eine Weite von 4,69 m, damit schon seinen zweiten Vereinsrekord an diesem Abend einheimsend. Für Robert Tzschaschel, obwohl ein Jahr jünger bisher unangefochtener Weitsprung-König, war dies Ansporn, die Dinge wieder zurechtzurücken. Nach einem Sprung fürs Lehrbuch landete er erst bei 4,78 m, einer von Elfjährigen in Deutschland nur selten gesprungenen Weite.

Zum Abschluss, es war inzwischen spät geworden, gab’s für den gröbsten Hunger noch Pommes, die unter großem Hallo verzehrt wurden. Am Sonntag den 22.07. will man in Heddesheim einen weiteren Durchgang zur badischen Mannschaftsmeisterschaft machen und zwar in der großen Gruppe 2 mit sieben jeweils doppelt zu besetzenden Disziplinen. Das eröffnet die Möglichkeit in der aussichtsreicheren Gruppe Ende September am badischen Endkampf in Schutterwald teilnehmen zu können.

Leichtathleten nehmen Sportabzeichen ab

Du möchtest dich bei der Polizei bewerben und benötigst dafür dein Sportabzeichen? Oder du bist einfach nur sportlich und hast Freude an neuen Herausforderungen? Dann komm zur Sportabzeichen-Abnahme am Mittwoch 13. Juni.

Treffpunkt ist um 17.00 Uhr auf dem Dossenheimer Sportplatz an der Leichtathletik-Hütte. Teste dich in Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit.
Das Sportabzeichen Team lädt Alt und Jung ein. Wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

 

45-jähriger Stefan Schlechter wirft Speer über 50 Meter

Die diesjährigen Leichtathletik–Regio–Meisterschaften litten unter einer teilweise sehr schwachen Beteiligung. Dies erhöhte natürlich die Medaillenchancen der Athleten, jedoch zu Lasten des sportlichen Wertes. Dennoch freuten sich die Dossenheimer Athleten über ihre acht Medaillen, verschiedene Vereinsrekorde und persönliche Bestleistungen.

Glücklich über die Meisterschaft und seinen 50-Meter-Wurf: Stefan Schlechter


Maximilian Stefini (15 Jahre) startete diesmal im 300 m Lauf und wurde nach einem taktisch noch suboptimalen Lauf in 39,49 sec Dritter, dafür zusammen mit drei Schriesheimer und Rohrbacher Läufern sogar Regio-Meister in der 4 x 100 m Staffel vor der favorisierten Mannheimer Staffel. Tim Terjung steigert sich über 800m von Lauf zu Lauf und ist mittlerweile bei 2:18,84 min angelangt, was diesmal ebenso zur Regiomeisterschaft reichte. Weitere zweite Plätze errangen Katharina König im 80m Hürdenlauf in 14,82 sec und Johannes Schulz-Coulon im 100m Lauf in 11,97 sec und im Weitsprung mit 5,88 m.

Die sportlich herausragende Leistung der Dossenheimer Teilnehmer erbrachte jedoch der 45-jährige Stefan Schlechter, der nachdem er seine Liebe zum Speerwerfen wieder entdeckt hatte im März bereits deutscher Senioren Meister geworden war, dabei die 50 m Marke jedoch noch knapp verfehlt hatte. Aber in Mannheim gelangen ihm im buchstäblich letzten Versuch hervorragende 50,48 m. Dies ist umso erstaunlicher, da er in Dossenheim gar nicht trainieren kann, denn die im Entstehen begriffene Wurfanlage ist für seine Weiten völlig unzureichend. Falls sich dies jedoch in absehbarer Zeit noch ändern sollte, könnte die alte Dossenheimer Speerwurftradition wieder aufleben.

Das fängt ja gut an …

-aha- Die Freiluftsaison der Dossenheimer Leichtathleten hat begonnen und es ist Zeit zu einer kurzen Zwischenbilanz. Zum Auftakt ging es erstmals nach Bruchsal zu den dortigen Bahneröffnungswettkämpfen.

Der Dossenheimer Nachwuchs ist hervorragend in die Freiluftsaison gestartet.t.
Kolja Meßmer wurde überlegen Kreismeister über 3000 Meter.


Bei den 11-jährigen gab wie schon so oft Robert Tzschaschel den Ton an und war in Sprint, Sprung und Wurf nicht zu schlagen. Mit 45m im Ballweitwurf gelang ihm sogar ein neuer Vereinsrekord. Das schaffte auch sein ein Jahr älterer Kumpel Christopher König mit sehr guten 10,81 sec in seinem ersten 75m Rennen. Der 15 Jahre alte Maximilian Stefini entpuppt sich immer mehr zum starken Sprinter. Seine 12,43 sec über 100 m bei 1,7 m/sec Gegenwind sind beachtlich und ebenfalls neuer Vereinsrekord. Thaddäus Piekenbrock und Tim Terjung konnten beide ihre persönlichen Bestleistungen im 800m Lauf der B-Jugend auf 2:16,39 min bzw. 2:22,28 min steigern. Auch der 14 Jahre alte Kolja Meßmer verbesserte sich auf gute 2:25,94, ehe er eine Woche später in Ziegelhausen überlegener Kreismeister im 3000m-Lauf in 10:43,28 min wurde.
Aber auch die beiden zwölfjährigen Lilly Gausepohl und Widelène Haisch waren in Top-Form. Lilly dominierte den 800m-Lauf in 2:50,10 min ebenso wie Widelène den Weitsprung mit 4,45 m. Zwei persönliche Bestleistungen gelangen aber auch Katharina König mit 14,65 sec über 100 m und 15,31 sec im 80m Hürdenlauf.

Nur wenige Tage später, am 21. 04. wurden die Kreis-Langstaffel-Meisterschaften in Walldorf ausgetragen. Aus Verletzungsgründen konnten diesmal nur in zwei Altersklassen Staffeln an den Start gehen. Die 12-jährigen Mädels Lilly Gausepohl und Faye Lenz, zusammen mit der Hochspringerin Anna Merkle schrammten über 3x800m gegen sehr starke Konkurrenz nur ganz knapp am Treppchen vorbei. Die fast in Bestbesetzung angetretenen Jungs der U18 hingegen konnten in der Besetzung Mauricio Maier-Borst, Lennart Engel und Thaddäus Piekenbrock überlegene Kreismeister über 3 x 1000 m werden.

Für den 1. Mai hatten sich vor allem die Sprinter beim Sportfest in Viernheim viel vorgenommen, aber der plötzliche Kälteeinbruch, teils heftiger Gegenwind und lange Verzögerungen durch eine technische Panne, machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. So gab es zwar einige Siege, aber wenige Glanzleistungen. Maximilian Stefini verfehlte seine Bruchsaler Bestleistung nur minimal und Christopher König gelangen erstmals 4,21 m im Weitsprung. Lennart Engel (16 Jahre alt) verbesserte sich im Hochsprung auf 1,65 m, ebenso wie der 11-jährige Robert Tzschaschel auf gute 1,35 m. Sehr erfreulich war, dass sich eine neue 4 x 50 m Staffel der unter zwölfjährigen Mädchen zusammengefunden hat. Die noch neunjährige Charlotte Bessler, die in ihrem ersten Wettkampf gleich mit einem 4,05m-Weitsprung glänzte, Sofia Maier-Borst, Rosanna Meßmer und Karla Schmitt hatten mit 31,86 sec einen gelungenen Einstand. Für die in den kommenden Wochen bevorstehenden Kreis Einzel- und Mehrkampfmeisterschaften scheinen die Dossenheimer Athleten gut gerüstet zu sein

Sportabzeichengruppe zurück im Freien

Wir starten in die Freiluftsaison. Das Training beginnt am Mittwoch, 9.5.18 um 17.00 Uhr auf dem Sportplatz. Wer gerne die verschiedenen Disziplinen wie Lauf, Sprung, Wurf ausprobieren oder sich auf die SPAZ-Prüfung vorbereiten möchte, ist herzlich Willkommen. Die nächste Abnahme ist am Mittwoch, 13.06.18 um 17.00 Uhr. Auskunft erteilt Christel Bachert Tel. 06221 86 19 49

Wer die Disziplinen Sprint oder Ausdauer im Schwimmen ablegen möchte, hat am 28.2.2018 die Gelegenheit. Wer erstmals das Sportabzeichen macht, braucht den Nachweis der Schwimmfertigkeit. Dieser Nachweis ist von Kindern, Jugendlichen und Erwachsene zu erbringen. Erwachsene müssen diesen Nachweis alle 5 Jahre erneuern. Kommen Sie vorbei. Das Sportabzeichenteam freut sich über Ihre Teilnahme.

Nachfolgend die Sportabzeichentermine für Leichtathletik 2018 im Überblick.

  • Mittwoch 13.06.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 11.07.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 08.08.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 12.09.2018 17.00 Uhr

Treffpunkt für die leichtathletischen Disziplinen ist die Hütte am Sportplatz. Start um 17.00 Uhr.

Für die Abnahme Schnelligkeit mit dem Rad oder Ausdauer in Walking/Nordic Walking – Abzeichen Termine nach Vereinbarung. Bitte beim Sportabzeichenteam melden.

Anna Reinhard     E-Mail: anna.reinhard1@gmx.de

Abnahme im Bereich Turnen freitags 19.30 Uhr in der Schauenburghalle nach Vereinbarung.

Kontakt: Andrea Fehr-Gänzler Tel: 07219546895 E-mail: andrea.fehr@lautra.com

Ab in Schwimmbad - das Sportabzeichen ruft!

Einladung zur Abteilungsversammlung

Am Mittwoch, den 15. Mai 2018, findet um 19:00 Uhr die Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung im Ambiente statt. Hierzu laden wir alle Leichtathletinnen und Leichtathleten herzlich ein.

Einladung zur Mitgliederversammlung der Leichtathletikabteilung am Dienstag, den 15.05.18

Liebe Mitglieder, liebe Erziehungsberechtigte,
wir möchten Euch recht herzlich zur Mitgliederversammlung der Abteilung Leichtathletik der TSG Germania 1889 Dossenheim einladen. Über 60 Prozent unserer Mitglieder sind Kinder und Jugendliche, der Großteil davon nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil. Vor 2 Jahren hat die Mitgliederversammlung beschlossen, dass auch die Erziehungsberechtigten unserer Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren stimmberechtigt sind. Daher sind auch die Eltern unserer jungen Athleten zu dieser Sitzung eingeladen.

Da es dieses Jahr einige einschneidende personelle Veränderungen gab, sehen wir uns veranlasst die Struktur unserer Abteilung zu verändern. Daher bitte ich um zuverlässiges und vor allem zahlreiches Erscheinen! Wir treffen uns am Dienstag, den 15.05.18 um 19 Uhr im Nebenzimmer der Vereinsgaststätte „Ambiente“ (Am Sportplatz 5, Dossenheim). Anträge zu weiteren Tagesordnungspunkten sind bis zum 08.05.2018 schriftlich an Alexander Strobel  (alexanderstrobelhd@web.de) zu richten.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Strobel
Stellv. Abteilungsleiter Leichtathletik

Stefan Schlechter Deutscher Seniorenmeister im Speerwurf

Ein äußerst erfolgreiches Comeback feierte Stefan Schlechter bei den deutschen Senioren-Meisterschaften in Erfurt. Nach vieljähriger Abstinenz kam die Lust am Speerwerfen plötzlich wieder über ihn.

Als ehemaliger Leistungssportler nahm er sofort das Training wieder auf und als er merkte, dass da noch etwas ging, meldete er sich wieder in der Leichtathletikabteilung der TSG an. Schon bei seinem ersten Wettkampf im Elsaß gelang ihm eine erstaunliche Serie mit exakt 49 m als Bestweite, die ihn zumindest zum Mitfavoriten in der Klasse M 45 für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften machte. Dort setzte er sich bereits mit seinem ersten Versuch mit einer Weite von 48,42 m an die Spitze des Feldes, die er auch bis zum Schluss verteidigen konnte. Es ist zu hoffen, dass dieser Erfolg inspirierend auf den Nachwuchs wirkt, sodass die alte Dossenheimer Speerwurftradition endlich eine Fortsetzung finden könnte.

Aber das war nicht der einzige Erfolg für die Germanen bei diesen Meisterschaften. Werner Wetzel, der schon seit einigen Jahren durch gute 400 m Läufe in der Altersklasse M70 auf sich aufmerksam gemacht hatte, ging diesmal mit der Startgemeinschaft Dossenheim-Käfertal in der 4 x 200 m Staffel, einer für ihn ungewohnt kurzen Strecke, an den Start. Um ganze 18 Hundertstel Sekunden mussten sie sich jedoch nach harten Kampf nur den Herren der LC BEC geschlagen geben.

Die Kleinen wieder mal ganz groß!

-aha-  Nachdem die höheren Altersklassen ihre diversen regionalen und überregionalen Indoor-Meisterschaften in der Mannheimer Leichtathletikhalle ausgetragen hatten, waren am Sonntag, zum Abschluss der Hallensaison, endlich auch die unter 14-jährigen an der Reihe. Und diese Gelegenheit nutzten Athletinnen und Athleten aus dem ganzen südwestdeutschen Raum. Auch der bereits im vergangenen Jahr sehr erfolgreiche Dossenheimer Nachwuchs zeigte, dass man trotz beschränkter Möglichkeiten im Winter doch gut trainiert hatte.

Der Dossenheimer Nachwuchs ist hervorragend in die Freiluftsaison gestartet.
Der Dossenheimer Nachwuchs ist hervorragend in die Freiluftsaison gestartet.


Zum ersten Mal nach Monaten Trainings in Turnhallen wieder Rennschuhe mit Spikes an den Füßen zu haben, wirkte auf die Jungs und Mädels wie ein Stimulans. Christopher König, bereits im Vorjahr unter Badens besten Sprintern, siegte im 60 m Finale der 12-jährigen überlegen in sehr guten 8,78 Sekunden (s). Aber Staffelkollege Balian Wadewitz, ebenfalls im Finale, stand ihm mit 9,01s nicht viel nach. Neuzugang Mateo Ammersdorfer, Nando Lenz und Georg von Weyhe erzielten ebenfalls mit 9,60, 9,77 und 9,81 s persönliche Bestleistungen.

Auch das Hürdentraining in nur einem Turnhallendrittel mit selbst gebauten Plastikhürden war suboptimal. Aber dass Christopher König dennoch dem Favoriten aus Karlsruhe einen erbitterten Kampf liefern konnte, in dem er in 11,06 Sekunden nur um ein paar Hundertstel geschlagen wurde, war schon außergewöhnlich. Pech hatte hingegen Faye Lenz, die auf derselben Strecke nach einem überzeugenden Vorlauf in 11,10s im Finale wegen eines technischen Fehlers unglücklich stürzte und ausschied. Während Neuzugang Widelène Haisch im 800 m Lauf noch Lehrgeld zahlen musste, hatte sie im 60 m Sprint einen tollen Einstand. Nach starken 8,94s im Vorlauf wurde sie in dem stark besetzten Finale Fünfte, knapp vor Faye Lenz, die bereits im Vorlauf 9,01s erzielt hatte. Ganz überraschend ins B-Finale vorgestoßen war Lea-Sophie Huber in ihrem ersten Wettkampf überhaupt.

Beim Weitsprung war die Umstellung von den Turnhallenbedingungen mit Turnschuhen und auf Weichbodenmatten zu den idealen Mannheimer Verhältnissen nicht einfach. Dennoch gab es eine ganze Reihe persönlicher Bestleistungen. Balian Wadewitz steigerte sich auf 4,44 m, womit er den zweiten Platz belegte und auch Georg von Weyhe legte mit 3,75 m deutlich zu. Auch bei den Mädels knackten Widelène und Faye mit 4,35 m und 4,11 m erstmals die 4–Meter Marke, während Lea-Sophie mit 3,78 m immer noch eine gute Weite erzielte. Mit Anna Merkle hatte nur ein Dossenheimer Mädchen für den Hochsprung gemeldet. Mit deutlich verbesserter Technik steigerte sich die 12-Jährige auf die neue persönliche Bestleistung von 1,29 m. Für dieses Mal waren die 1,32 m noch zu hoch, aber mit dem gesteigerten Selbstvertrauen wird auch diese Höhe bald fallen.

Robert Tzschaschel scheint dort anzuknüpfen, wo er im vergangenen Jahr als 10-Jähriger aufgehört hatte. Er deklassierte seine Gegner geradezu in dem nachträglich noch in das Programm aufgenommenen 4-Kampf der Klasse U 12. Alle seine Einzelleistungen mit 7,62 sec über 50 m, 44,5 m mit dem Ball, 4, 67 m (!) im Weitsprung und 1:53,28 min über 600 m bedeuten Spitzenplatzierungen in der badischen Bestenliste.

Der Dossenheimer Leichtathletik-Nachwuchs ist offensichtlich bestens für die kommende Freiluftsaison gerüstet.

Dreimal Gold für die Steinstoßer

Die innerhalb der Leichtathletik-Abteilung neu gegründete Rasenkraftsport-Gruppe kann bereits mit ersten Erfolgen aufwarten. Bei den badischen Hallen-Steinstoßmeisterschaften in Mannheim gingen zwei Athleten mit ihrem Trainer an den Start und wurden gleich mit drei Meistertiteln belohnt.

Im Gegensatz zu Julian Kraft und Arno Hamaekers, die in ihren jeweiligen Alters- und Gewichtsklassen nur schwache Beteiligungen vorfanden, hatte es der dritte Dossenheimer Steinstoßer mit einem starken Feld von gewichtigen Gegnern zu tun. Aber als Einziger von ihnen wuchtete er den sogenannten Stein, einen unhandlichen 10 kg schweren Würfel aus Stahl, mit 11,33 m über die 11-Meter-Marke und gewann überlegen.

Dies ist umso erstaunlicher, da das Trio erst einige Male an der Weitsprunganlage den sehr komplizierten Anlauf mit dem Gewicht geübt hatte. Durch die Erfolge ermutigt fassen die starken Männer nun bereits die deutschen Hallenmeisterschaften am 17.03. in Erfurt ins Auge und träumen von vorderen Platzierungen.

Fast jede Woche ein neuer Rekord

Zum ersten Mal seit längerer Zeit ehrte die TSG-Leichtathletikabteilung mit einer Abteilungsfeier ihre Sportler. DIe Abteilungsleitung trägt dabei der Entwicklung der vergangengen fünf Jahren Rechnung - eine hoch erfreuliche.

Denn zum einen ist die Zahl der Jugendlichen und Kinder seither kontinuierlich auf derzeit rund 70 Sportler angewachsen.Zum anderen sind die Nachwuchsathelten höchst erforglreich - wie auch folgender Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung beweist.

Leichtathleten nehmen Sportabzeichen im Schwimmen ab

Die Leichtathletikabteilung startet in diesem Jahr mit der Abnahme Schwimmen am 28.02.2018 um 18.30 Uhr im Hallenbad in Dossenheim. Es ist die einzige Schwimmabnahme in diesem Jahr.

Wer die Disziplinen Sprint oder Ausdauer im Schwimmen ablegen möchte, hat am 28.2.2018 die Gelegenheit. Wer erstmals das Sportabzeichen macht, braucht den Nachweis der Schwimmfertigkeit. Dieser Nachweis ist von Kindern, Jugendlichen und Erwachsene zu erbringen. Erwachsene müssen diesen Nachweis alle 5 Jahre erneuern. Kommen Sie vorbei. Das Sportabzeichenteam freut sich über Ihre Teilnahme.

Nachfolgend die Sportabzeichentermine für Leichtathletik 2018 im Überblick.

  • Mittwoch 13.06.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 11.07.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 08.08.2018 17.00 Uhr
  • Mittwoch 12.09.2018 17.00 Uhr

Treffpunkt für die leichtathletischen Disziplinen ist die Hütte am Sportplatz. Start um 17.00 Uhr.

Für die Abnahme Schnelligkeit mit dem Rad oder Ausdauer in Walking/Nordic Walking – Abzeichen Termine nach Vereinbarung. Bitte beim Sportabzeichenteam melden.

Floriane Green    Tel. 06221 – 5995908 E-Mail: sport-abzeichen@gmx.de

Abnahme im Bereich Turnen freitags 19.30 Uhr in der Schauenburghalle nach Vereinbarung.

Kontakt: Andrea Fehr-Gänzler Tel: 07219546895 E-mail: andrea.fehr@lautra.com

Ab in Schwimmbad - das Sportabzeichen ruft!

Silvester-Kugelstoßen im Odenwald

-aha- Es ist mittlerweile eine schöne Tradition bei den Dossenheimer Leichtathleten geworden, dass einige von Ihnen am Silvesternachmittag, statt im Fernsehen Skispringen anzuschauen, in den Odenwald nach Oberflockenbach fahren, um an dem urigen Hans-Fath–Gedächtniskugelstoßen teilzunehmen. Hans Fath war ein ehemaliger Mannschaftskollege von Trainer Arno Hamaekers und ist leider viel zu früh verstorben.


Schon das Regelwerk der bereits zum 29. Mal ausgetragenen Veranstaltung ist etwas ganz Besonderes. Alle Teilnehmer von 8 bis 80 Jahren, männlich und weiblich, starten in einem Wettbewerb, allerdings jeweils mit der altersgemäßen Kugel, von 3 bis 7,5 kg, stoßend. Aber der Clou der Veranstaltung ist die Mannschaftswertung: Vor Beginn des Wettbewerbes zieht jeder Teilnehmer eine Nummer, die jedoch dreifach vergeben wird. Gleiche Nummern bilden eine Mannschaft, deren jeweils beste Kugelstöße addiert werden und das Ergebnis bilden. Somit ist für Spannung gesorgt und nicht nur die reine Leistung, sondern auch das Glück sind ausschlaggebend für den Erfolg.

Im Gegensatz zu einigen frostigen Veranstaltungen der Vergangenheit war das Wetter angenehm und gegen den frischen Höhenwind half der zur Stärkung angebotene Glühwein. Nathanael Claus stieß mit 11,33 m persönlichen Rekord und wurde Gesamtzweiter. Anna Reinhard durfte sich über den Gewinn der inoffiziellen Frauenwertung freuen. Aber das war noch nicht alles für die Dossenheimer Teilnehmer. Das Glück des Tüchtigen hatte Alexander Strobel auf seiner Seite, der sich zusammen mit zwei starken Oberflockenbacher Handballern den Mannschaftstitel holte, dicht gefolgt von dem zweiten Team mit Dossenheimer Startern, zu dem auch der als Ersatzmann eingesprungene zweitälteste Teilnehmer Arno Hamaekers gehörte.

Bei der mit großem Hallo in der überfüllten Vereinsgaststätte durchgezogenen Siegerehrung bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Plakette, während die Einzel- und die Mannschaftssieger mit netten Geschenken bedacht wurden.

Waldlaufmeisterschaften auf der Wiese

-aha- Die Liegewiesen rund um die Erholungsanlage am St. Leoner See waren der etwas andere Schauplatz der diesjährigen Kreis-Waldlaufmeisterschaften des Rhein-Neckar-Kreises. Und nicht nur die Anlage war in einem hervorragenden Zustand, sondern auch das Wetter zeigte sich nach den verregneten Vortagen von seiner besten, aber kalten Seite.

 

Die siegreichen Mädels: (v. l.) Widelène Haisch, Faye Lenz und Lilly Gausepohl.


Bei diesen guten Bedingungen war die Beteiligung hoch und auch von der TSG Germania Dossenheim waren junge 20 Athleten am Start. Zweimal durchlaufen mussten die Läufer der mU20 die große Runde von 1.500 m. Das war eigentlich zu lang für die Sprinter der TSG, aber Julian Kraft, Johannes Coulon und Neuzugang Muhmmadali  Abduhlla zeigten mit ihren Plätzen sechs bis acht eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mit der Silbermedaille in der Teamwertung belohnt wurde. Auf der gleichen Strecke errang die Nachwuchsübungsleiterin Anna Reinhard in der Frauenklasse einen guten vierten Platz.

Leider waren zwei Stützen der männlichen U12-Klasse wegen eines Handballspieles ausgefallen und so mussten mit Nando Lenz, Balian Wadewitz und Jaron Kollak in ihrem ersten derartigen Lauf über 1.200 m in die Bresche springen. Nach taktischen Anfängerfehlern schafften es alle dennoch unter die ersten acht und in der Mannschaftswertung sogar auf Platz sechs. Schade, hier wäre ein Sieg möglich gewesen.

Wesentlich besser hingegen lief es bei den unter 12-jährigen Mädchen. Titelverteidigerin Lilly Gausepohl, Faye Lenz und Neuzugang Widelène Haisch reihten sich gleich nach der Start des großen Teilnehmerfeldes mit in die Spitzengruppe. Nach etwa 800 m zog Lilly das Tempo an, überholte bald darauf die zeitweilig weit führende Läuferin und lief als überlegene Siegerin ins Ziel. In ihrem Sog erkämpfte sich die Sprinterin Faye noch die Silbermedaille und Widelène schaffte in ihrem allerersten Wettkampf mit dem siebten Platz einen gelungenen Einstand. Alle drei wurden mit dem ungefährdeten Mannschaftssieg belohnt. Ein weiterer Neuzugang, der 13 jährige Kolja Messmer, ein sehr trainingsfleißiger Athlet, wartete nach seinem guten 800 m Lauf bei den badischen Mannschaftsmeisterschaften mit einer weiteren Überraschung auf. Von Beginn an mutig in der Spitzengruppe laufend, setzte er sich auf der 1.500 m langen Strecke im Schlussspurt an die Spitze und wurde erstmals Kreiswaldlaufmeister.

Die Jungs der U16, die je eine große und eine kleine Runde und somit 2100 m zurücklegen mussten, hatten sich viel vorgenommen. Thaddäus Piekenbrock, Tim Terjung und Mauricio Maier-Borst hielten sich lange in der starken Spitzengruppe, aber sie konnten nicht verhindern, dass sich die beiden Walldorfer Favoriten vor dem Ziel noch leicht absetzen konnten. So reichte es für Thaddäus „nur“ zu einer Bronzemedaille, für Tim und Mauricio zu Platz vier und Platz sechs. Auch den Mannschaftssieg mussten sie, um ein paar Sekunden geschlagen, den Walldorfern überlassen.
Aber dennoch sind die Dossenheimer sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieser Meisterschaften. Dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze auf ungewohnt langen Strecken, die nicht zum normalen Übungsprogramm gehören, sind Zeichen für den guten Trainingszustand der Athleten.

Der Berg ruft!

350 Höhenmeter auf 5.4 Kilometern: Das sind die nackten Zahlen des Dossenheimer Berglaufs. Am 11. November fällt um 15 Uhr der Startschuss für die nun 33. Ausgabe des Herbstklassikers. Hier gibts alle Informationen zum Rennen und zur Anmeldung.

 

 

 

Dossenheimer Schüler Badische Mannschaftsmeister

Die Großen hatten es vorgemacht, und jetzt haben es ihnen die Kleinen nachgemacht. Nachdem die U20-Athleten der TSG Germania Dossenheim mit einer Rumpfmannschaft dank vieler persönlicher Bestleistungen am 13.05. in Löffingen ganz unerwartet Badischer Mannschaftsmeister geworden waren, zogen die 10 bis 11-jährigen Jungen bei den sehr gut besetzten Badischen Schüler-Mannschaftsmeisterschaften in Langensteinbach nach.

 

Dominierten die Badischen Meisterschaften: Das U12-Team der TSG

Ganz anders als bei den Großen war mit einem Sieg der Kleinen nach den hervorragenden Vorkampfergebnissen schon gerechnet worden, aber dass der Wettkampf von den Dossenheimern so dominiert würde, war schon überraschend. Nach dem Ausfall des im Vorkampf noch so starken Jakob Neureither war den verbliebenen Christopher König, Nando Lenz, Balian Wadewiz, Robert Tzschaschel und Georg von Weyhe klar, dass nichts mehr passieren durfte. Und so gingen sie auch alle hoch konzentriert zu Werke. Gleich im ersten Wettkampf sprang der erst 10-jährige Robert technisch bereits sehr ansprechend 4,48 m weit und setzte sich damit souverän an die Spitze der badischen Bestenliste. Auch der erst seit kurzem zu den Leichtathleten gestoßene Balian erreichte mit 3,95 m einen Spitzenplatz. In dem folgenden Ballwurf gaben sich Christopher, Robert und Georg keine Blöße. Mit 42,5 m, 40,5 m und 28,0 m boten sie eine starke Leistung. Im folgenden 50 m Lauf wurde Christopher, einer der schnellsten Sprinter seiner Altersklasse in Baden, seiner Favoritenrolle gerecht. Nach einer Korrektur am Laufstil siegte er überlegen in der persönlichen Bestzeit von 7,60 sec. Aber auch Balian und Nando erfüllten mit 8,00 sec und 8,17 sec alle Erwartungen. Das intensive Wechseltraining der letzten Wochen zahlte sich in der abschließenden 4 x 50 m Staffel aus. Robert, Christopher, Nando und Balian liefen sich mit dem neuen Vereinsrekord von 29,26 sec an Badens Spitze und wurden somit erstmals Badische Meister. Herzlichen Glückwunsch!

Bei den gleichaltrigen Mädchen lief es nicht ganz so gut. Zahlenmäßig etwas stärker besetzt als die Jungen hätten sie gerne den großen Durchgang mit den zusätzlichen Disziplinen Hochsprung und 800 m Lauf gemacht, da sie sich da bessere Chancen ausgerechnet hatten, aber beim Vorkampf war man leider nicht vollzählig. Auch im Endkampf, für den man sich als siebtbeste Mannschaft qualifiziert hatte,  gab es krankheitsbedingte Ausfälle, sodass die kleinst mögliche Mannschaft mit Lilly Gausepohl, Faye Lenz, Anna Merkle und der erst 10 jährigen Karla Schmitt die Dossenheimer Farben vertreten musste. Der Weitsprung begann für Faye, Lilly und Karla mit 3,90 m, 3,76 m und 3,47 m schon vielversprechend. Faye sprintete danach über 50 m in 7,79 sec eine der schnellsten Zeiten und auch Karla und Anna lagen mit 8,28 sec und 8,35 sec voll im Soll. Im Training hatte man intensiv an der Schwäche beim Ballwurf gearbeitet und so erzielten Lilly und Anna mit jeweils 28,0 m ansprechende Leistungen. Zum Schluss zeigten die Mädchen in der 4 x 50 m Staffel, dass auch sie das Wechseln gelernt hatten und erzielten mit 30,07 sec ebenfalls einen neuen Vereinsrekord. Groß war dann die Freude, dass man sich, ganz ohne Ausfälle, auf den vierten Platz in der Endabrechnung vorgearbeitet hatte, nur ganz wenige Punkte am Treppchen vorbei.

Erst seit den Sommerferien trainiert Kolja Messmer bei den Leichtathleten und hatte erst einen Wettkampf absolviert, als er als einziger Dossenheimer in die U 14 Mannschaft der Startgemeinschaft Bergstraße Süd berufen wurde. Er steigerte sich im 800 m Lauf auf 2:39,61 min und sicherte seiner Mannschaft dadurch den dritten Platz, vor der TSG 78 Heidelberg.

Umgekehrt verhielt es sich in der Klasse mU16, wo sich die Mannschaft der Startgemeinschaft aus neun Dossenheimern und einem Rohrbacher zusammensetzte. Hier galt es hinter den Großvereinen aus Mannheim und Karlsruhe sich der Mannschaften aus Konstanz, Heidelberg und Offenburg zu erwehren. Aber bereits beim 80 m Hürdenlauf von dem Rohrbacher Jannes Laser und Lennart Engel blieben mit 13,45 sec und 13,24 sec erste Punkte auf der Strecke. Mit 5,10 m und 5,02 m ersprangen Jannes und Yannis Bechtloff die erhofften Weiten. Im 100 m Lauf überraschte der dritte Mann Maximilian Stefini mit der schnellsten Zeit von 12,79 sec, klar vor dem etwas hinter den Erwartungen zurückbleibenden Mauricio Maier-Borst mit 12,90 sec. Im anschließenden Hochsprung waren die Erwartungen nicht hochgeschraubt. Lennart, der zurzeit mit technischen Problemen kämpft, sprang 1,52 m und Yannis kam auf 1,56 m, wobei die Technik noch sehr zu wünschen ließ. Im Positiven überraschend war das Kugelstoßen. Hier steigerte sich Nathanael Claus auf sehr gute 10,71 m und der ansonsten nur längere Strecken laufende Tim Terjung verblüffte mit guten 9,61 m. Über 4 x 100 m schafften Mauricio, Jannes, Maximilian und Thaddäus Piekenbrok mit 49,90 sec den ersehnten Sprung unter die 50 Sekunden Marke. Dank eines couragierten Laufes von Thaddäus und Tim beim abschließenden 800 m Lauf in den persönlichen Bestzeiten von 2:18,08 min und 2:22,03 min wäre fast noch der Sprung auf das Podest geglückt. So aber fehlten ganze 37 Punkte auf die diesmal glücklicheren Heidelberger. Schade, es wäre mehr möglich gewesen.

Insgesamt ist das Abschneiden der Dossenheimer Leichtathleten bei den badischen Mannschafts-Meisterschaften sehr erfreulich ist. Von den insgesamt sieben Mannschaften wurden zwei Titel, ein dritter und zwei vierte Plätze errungen. Das ist mehr, als alle teils deutlich größere Vereine der Umgebung.

Sportabzeichen-Team prüft Schwimmfertigkeit

Wir gratulieren allen Teilnehmern, die das Sportabzeichen in dieser Saison abgelegt haben. Von einigen Teilnehmern fehlt uns noch der Nachweis über die Schwimmfertigkeit. Die letzte Möglichkeit in diesem Jahr, die Schwimmfertigkeit nachzuweisen oder das Sportabzeichen in der Disziplin "Schwimmen" zu vervollständigen, besteht am Mittwoch, den 27.09.2017 um 18:30 Uhr im Hallenbad in Dossenheim. Wir freuen uns über Euer Kommen und wünschen viel Erfolg!

TSG nimmt Sportabzeichen ab

Am 13. September 2017 haben Sie ein letztes Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Fehlen Ihnen noch eine oder mehrere leichtathletische Disziplinen  zum Sportabzeichen? Das Sportabzeichen-Team steht Ihnen beratend zur Seite. Die letzte Abnahme vor der Winterpause findet am 13.9.17 von 17.00 Uhr-19.00 Uhr auf dem Sportplatz statt. Wir erwarten Sie und freuen uns über rege Teilnahme.

Drei Jugendteams für badische Endausscheidung qualifiziert

Unsere Leichtathletik-Jugend gehört zu den besten in Baden. Der jüngste Beweis: MIt den Mädchen U12, den Jungen U12 und den Jungen U16 haben sich drei unserer fünf Teams für die Endausscheidungen zu den badischen Mannschafts-Meisterschaften (23./24.09 in Langensteinbach) qualifiziert, die männliche U12 sogar als vorkampfbeste Mannschaft.

Seit einigen Tagen hat der badische Leichtathletik-Verband das Geheimnis gelüftet, welche Mannschaften sich bei den Vorkämpfen für die Endausscheidungen zu den badischen Mannschaftsmeisterschaften in Langensteinbach qualifiziert haben. Von den fünf verschiedenen Mannschaften, die von der TSG Germania  am 25. 06. 17.  in Schönau an den Start gingen haben es drei unter die acht besten in Baden geschafft; für einen Verein unserer Größe ein hervorragendes Ergebnis.

In der weiblichen Klasse U12 Gruppe 2 liegen die Dossenheimer Mädchen, bei denen es im Vorkampf noch nicht optimal lief, an fünfter Stelle, mit knappen Punktabständen nach vorne und hinten. Die wU14 Verlegenheits-Mannschaft liegt auf Platz 19 im Mittelfeld. Die Startgemeinschaft Bergstraße Süd mit dem SV Schriesheim, beim Vorkampf ebenfalls ersatzgeschwächt, verfehlte mit Platz 10 die Qualifikation der Klasse wU16 Gruppe 2 nur ganz knapp.

Unsere Jungs der Klasse U12 Gruppe 2 schossen jedoch den Vogel ab und qualifizierten sich mit der besten Vorkampfleistung für den Endkampf, jedoch dicht gefolgt von der ETSV Offenburg. Ebenfalls qualifiziert haben sich unsere U16 Jungs in der anspruchsvollen Gruppe 2, indem sie hinter Mannheim und Karlsruhe best of the rest wurden.

Bis zu dem Finale am  Samstag den 23. 09. 2017 für die U16 und am Sonntag den 24. 09. 2017 für die U12 wird sich die TSG-Jugend intensiv auf den Wettkampf vorbereiten umd im Training an den stärkeren wie schwächeren Disziplinen arbeiten.

 

Schwimmen, radeln, laufen - mitmachen!

300 m Schwimmen im Dossenheimer Hallenbad? Aufwärmprogramm.
24 Km Radfahren nach Ladenburg und zurück? Ausflugsprogramm.
5 Km Laufen durch das Dossenheimer Feld? Auslaufprogramm.
Alles zusammen? = Dossenheimer Triathlon.
 
Auch 2017 wird am Kerwe-Samstag geschwommen, geradelt und gelaufen.
 

DIe Kultveranstaltung geht in die 26. Runde. Los geht`s am 16. September um 10 Uhr. Alle Infos gibt es auf der eigenen Veranstaltungshomepage: www.tsg-triathlon-dossenheim.com. Hier ist auch die Anmeldung möglich. Wir freuen uns auf ein weiteres sportliches Highlight rund um das Dossenheimer Kerwe-Wochenende!

Erfreuliche Dossenheimer Erfolge bei Badischen und Kreismeisterschaften

Das war schon eine Herausforderung für die knappe Personaldecke der Dossenheimer Leichtathleten. Drei wichtige Meisterschaften mit 24 Athleten in 29 verschiedenen Disziplinen in Walldorf und in Zell im Südschwarzwald wollten bei ihrem Saisonhöhepunkt betreut werden.

Knackte den Vereinsrekord über 50m: Christopher König.

 

-aha- Vor allem bei den Unter-14-Jährigen, mit einer ganzen Reihe von Neuzugängen, konnte Trainerin Gerda Seibert das nur durch die tatkräftige Mithilfe von Eltern und auch einigen Jugendlichen bewerkstelligen.

Bereits am Samstag dem 15. Juli fanden in Walldorf die Badischen Meisterschaften für alle über 16 Jahre alten Athleten statt, die die anspruchsvollen Qualifikationsnormen erfüllt hatten. Überraschenderweise erreichte der 16 jährige Felix Rewerk, nach langer Wettkampfpause und großem Trainingsdefizit, in persönlicher Bestzeit von 11,70 sec über 100 m einen guten sechsten Platz. Die beiden 19-jährigen Johannes Schulz-Coulon und Julian Kraft erreichten im 200 m Lauf mit 24,03 und 24,52 sec ebenfalls bemerkenswerte sechste und neunte Plätze. Piero Wolf, nach langer Verletzungspause erstmals über 400 m am Start, verfehlte mit 54,39 sec zwar seine Vorjahresbestzeit, aber zusammen mit Alexander Strobel, Julian Kraft und Johannes Schulz-Coulon erkämpfte er sich in der 4 x 400 m Staffel der Männer in 3:49,01 min einen lobenswerten dritten Platz und damit die Bronzemedaille.

Ursprünglich hatten sich sieben Dossenheimer Athleten, so viele wie noch nie, für die Badischen Meisterschaften der 14 und 15-jährigen in Zell a. Harmsbach  qualifiziert, aber bis zur Abfahrt am Sonntagmorgen hagelte es Absagen, so auch im 300 m Hürdenlauf, wo mit einer sicheren Medaille zu rechnen war. Daher musste Trainer Arno Hamaekers mit nur zwei Athleten und einem Schlachtenbummler mit dem neuen Vereinsbus in den Südschwarzwald fahren. Überraschenderweise hatte sich Yannis Bechtloff mit 1,56 m für den Hochsprung qualifiziert, aber bereits nach der übersprungenen Anfangshöhe von 1,50 m musste er verletzt aufgeben. An diesem Tag lief alles schief. Wegen eines Versäumnisses des eigenen Trainers musste Mauricio Maier-Borst, dessen Stärke der Kampf Mann gegen Mann ist, seinen 300 m Lauf bei brütender Hitze im Alleingang absolvieren und quälte sich so noch in neuer Bestzeit von 39,74 sec. auf den fünften Platz. 

Bei den am gleichen Tag in Walldorf stattfindenden Kreismeisterschaften der Schülerklassen hingen die Trauben zwar nicht ganz so hoch, aber auch hier gab es neben viel Licht auch etwas Schatten; die Medaillenausbeute konnte sich jedoch durchaus sehen lassen. Vor allem die in diesem Jahr besonders hervorgetretenen U 12-jährigen Jungen und Mädchen waren mit teils großen Erwartungen an den Start gegangen, denen sie auch weitgehend gerecht wurden. Auffallend war, dass sich alle Mädchen in ihren Sprint-Finalläufen gegenüber den Vorläufen verschlechterten, während die Jungs jeweils noch zulegen konnten. So gewann Robert Tzschaschel den 50 m Lauf der 10-jährigen in sehr guten 7,85 sec und sein ein Jahr älterer Freund Christopher König wurde in seiner Altersklasse Dritter in neuer Vereinsrekordzeit von 7,62 sec. Im Ballwurf erreichte der Neuzugang Balian Wadewitz mit 37,5 m Platz drei und  Christopher genügten 39 m, um seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Aber diesmal übertraf ihn Robert mit hervorragenden 44,5 m, was zwar ebenfalls Vereinsrekord bedeutete, aber dennoch nur den zweiten Platz einbrachte. Im Weitsprung hielt er sich jedoch mit für einen 10-jährigen überragenden 4,36 m schadlos und distanzierte das übrige Feld um mehr als einen halben Meter.

Die 7,69 sec aus dem 50 m Vorlauf der 11-jährigen Mädchen hätten Faye Lenz  im Finale den zweiten Platz eingebracht, aber die dort erzielten 7,78 sec reichten nur zum undankbaren vierten Platz, ebenso wie beim Weitsprung, wo sie die vier-Meter-Marke nur um 7 cm verfehlte. Alle Dossenheimer 800m Läuferinnen und Läufer verfehlten die angepeilten Zeiten und Platzierungen, lediglich Lilly Gausepohl konnte sich in 3:01,31 min eine Bronzemedaille sichern. Überraschend gut jedoch waren die Ergebnisse im 60 m Hürdenlauf der U 12 – jährigen. Nach nur sehr kurzer Vorbereitungszeit kam Nando Lenz in 11,17 sec auf Platz drei, während seine Zwillingsschwester Faye in beachtlichen 10,70 sec überlegen siegte. Die 4 x 50 m Staffel der U 12 Mädchen wechselten suboptimal und landeten daher nur unter ferner liefen, während die vier Jungs, Balian, Christopher, Nando und Robert ihre Sache hervorragend machten und in neuer Vereinsrekordzeit von 30,89 sec überlegen den Kreismeistertitel Nummer fünf gewannen.

Die neu hinzugekommene Ariella Scheid W12 belegte im B-Finale über 75 m den zweiten Platz in 11,56 sec, nach guten 11,43 sec im Vorlauf, ebenso wie Caitlin Thompson mit 11,80 sec im Vorlauf und 12,00 sec im B-Finale. Ähnliches gelang der ein Jahr älteren Katherina König, B-Finale über 75 m in 11,45 sec, nach guten 11,24 im Vorlauf. Im 60 m Hürden-Lauf erreichte Katherina in einem sehr starken Feld mit 11,04 sec den siebten Platz. Ebenfalls Siebte wurde die 11-jährige Emyli Thompson im Hochsprung mit übersprungenen 1,20 m.

Der letzte Höhepunkt des Jahres für die Leichtathleten wird der Badische Endkampf in den verschiedenen Mannschaftsklassen am 23. bzw. 24. 09. 2017 in Langensteinbach sein. Dafür haben sich die Mannschaften mU12 und wU12, sowie die mU16 mit teils hervorragenden Vorkampfergebnissen qualifiziert.

Helfereinsatz rund um die Werferanlage

In den vergangenen Wochen und Monaten kamen immer wieder zahlreiche Mitglieder der TSG- Leichtathletikabteilung zusammen, um die sich im Bau befindliche Werferanlage zu säubern und mitzugestalten.

 

Der gepflasterte Zugang zur Leichtathletikhütte und dem neuen Werferfeld

 

Häufig nahmen sich die Jugendlichen nach ihrem Training noch extra Zeit für den Helfereinsatz. Das sah dann ungefähr so aus: Da die Athleten gerade erst das anspruchsvolle Training hinter sich hatten, musste erst einmal Kraft getankt werden. Dann wurden Kleingruppen eingeteilt und Aufgaben zugeteilt wurden. Es wurde auf beiden Seiten der Anlaufbahn für den Speerwurf ein Weg gepflastert und auch die Hecke neben der Anlaufbahn zur Sicherheit der Werfer zurückgeschnitten. Außerdem wurde ein Teil des Weges um die Rundbahn gründlich gesäubert, sodass man nun wieder ohne Probleme und dreckige Schuhe zur Leichtathletikhütte kommt. Der Zugang zur Hütte, der durch herumstehende Paletten mit Pflastersteinen und wuchernden Pflanzen zum Teil versperrt war, ist nun wieder frei begehbar.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und die Gemeinde Dossenheim für die Unterstützung beim Bau des neuen Werferfeldes!

Die Titeljagd geht weiter

Fünf Staffeln, vier Titel und eine Bronzemedaille: das Abschneiden der TSG-Talente bei den Langstaffel-Kreismeisterschaften kann sich mehr als sehen lassen.

 

Strahlenden Sieger mit der Olympia-Vierten im Weitsprung Malaika Mihambo.

 

Zwar ging es am Vorabend zum Vatertag in Reilingen "nur" um die Langstaffel-Kreismeisterschaften, aber bei den vielen etablierten Großvereinen des Rhein-Neckar-Kreises hingen die Trauben dennoch hoch. Gleich fünf Staffeln boten die Dossenheimer Germanen in den verschiedenen Altersklassen über 3 x 800 m bzw. 3 x 1000 m auf und erkämpften sich dabei vier Titel, davon zwei offizielle und zwei inoffizielle, sowie eine Bronzemedaille.

Die beiden offiziellen Sieger waren die beiden 3 x 1000 m Staffeln der U20 mit Julian Kraft, Emanuel Wolf und Johannes Schulz-Coulon in 9:14,21 min und der U16 mit Mauricio Maier-Borst, Tim Terjung und Thaddäus Piekenbrock in 9:20,40 min. Hervorragende Zeiten angesichts ihrer doch recht sprintlastigen Trainingseinheiten. Dank der hervorragenden Schlussläuferin Julie Stöhr verbesserte sich die 3 x 800 m Staffel der wU16 der Startgemeinschaft Schriesheim – Dossenheim noch auf einen guten dritten Platz.

Das mit den beiden inoffiziellen Titeln kam so: Der Veranstalter hatte in der Ausschreibung zu der Veranstaltung versehentlich vergessen, 3 x 800 m Staffeln für die unter 12 jährigen Jungen und Mädchen auszuschreiben. Gerade in diesen beiden Klassen fühlten sich die Dossenheimer besonders gut aufgestellt. Nach einer Intervention ihres Trainers wurde ihnen lediglich ein Start außer Konkurrenz in den nächsthöheren Klassen U14 gestattet. Also machten die TSG-Talente aus der Not eine Tugend. Gegen die wesentlich älteren Gegner wuchsen die drei Jungen und Mädchen regelrecht über sich hinaus und liefen für ihr Alter ungewöhnlich gute Zeiten. In der Vorjahres-Bestenliste des Badischen Leichtathletik-Verbandes hätten sich Anna Merkle, Faye Lenz und Lilly Gausepohl mit ihren 9;01,14 min souverän an die Spitze gesetzt. Ebenso machten es Christopher König, Nando Lenz und Robert Tzschaschel, die sogar in der höheren Klasse den zweiten Platz belegten und mit ihren 8:43,60 min in Baden ebenfalls deutlich an der Spitze gelegen hätten.

Neben den Staffeln wurden auch noch eine Reihe von Einzeldisziplinen durchgeführt. Eine willkommene Gelegenheit, die eigene Form nochmal zu überprüfen, vor allem nach der geplatzten Mannschaft für die badische Meisterschaft. Freddy Schwitzer und Sandro Wolf steigerten ihre persönlichen Bestleistungen im Weitsprung mit jeweils 5,62 m ganz beträchtlich.  

Maximilian Steffini (m14) haderte mit seinem Anlauf und musste sich mit 4,54 m zufrieden geben. Freddy Schwitzer U18, Julian Kraft und Johannes Schulz-Coulon, beide U20, liefen erstmals 200 m und überraschten mit guten 25,22 sec, 24,44 sec und 23,99 sec. Der 14-jährige Nathanael Claus stieß die 4kg-Kugel erstmals mit 10,18 m über 10 Meter und sein zwei Jahre ältere Bruder erwischte in der schwierigen Drehstoßtechnik einen guten Versuch auf 12,64 m, gefolgt von Freddy Schwitzer mit 11,08 m. Leicht angeschlagen reichte es für Alexander Strobel (U20) mit der 6 kg Kugel nur für 10,66 m und für den Trainer Jonas Kraft in der Männerklasse nach langer Trainings- und Wettkampfpause für 10,42 m.

U18-Schülerteam wird Badischer Mannschaftsmeister

Ein Wechselbad der Gefühle für Trainer und Athleten der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord ging den badischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in der anspruchsvollen Klasse 2 der mU18 voraus.

Nach wochenlanger Vorbereitung und Abstimmung mit den Schriesheimer Kameraden stand auf dem Papier eine Mannschaft mit großen Chancen auf den Titel. Aber in den letzten beiden Tagen hagelte es gleich fünf Absagen von Leistungsträgern, die unmöglich zu kompensieren waren. So mussten, nachdem im Vorjahr der Sieg nur ganz knapp hinter Karlsruhe verpasst wurde, auch diesmal die Titelträume begraben werden. Aber da war ja noch die Mannschaft der U20, mit den Dossenheimern Alexander Strobel, Julian Kraft, Johannes Schulz-Coulon und Emanuel Wolf. Die vier Athleten trauten es sich zu, die vier Disziplinen der „kleinen“ Gruppe 3 mit jeweils zwei Personen zu besetzen und dazu noch die 4 x 100 m Staffel zu bestreiten.

Die Fahrt nach Löffingen im Südschwarzwald mit dem brandneuen Vereinsbus verlief trotz einiger Regenschauer reibungslos. Gleich zum Auftakt der Veranstaltung mussten die Weitspringer ans Werk und sorgten gleich für die erste Überraschung. Johannes überbot erstmals die 6 m Marke mit 6,07 m und auch Julian verbesserte seine persönliche Bestmarke auf 5,58 m. Als nächstes waren die 100 m an der Reihe und wieder war es Johannes, der sich trotz Gegenwindes auf gute 12,00 sec. steigerte. Emanuel, dessen Stärken eher bei den Ausdauerdisziplinen liegen, erfüllte zwar mit 12,76 sec durchaus die Erwartungen, aber der Rückstand auf die führende Startgemeinschaft Hochrhein betrug nun bereits 56 Punkte. Voll im Plan lagen auch die Kugelstoßer Alexander und Julian, die jedoch mit ihren 10,65 m und 8,99 m gegen die Hochrheiner und deren 12,68 m und 10,22 m keine Chance hatten. Der Rückstand war mittlerweile auf kaum einholbare 190 Punkte angewachsen.

Emanuel und Johannes setzten daher im folgenden 800m-Lauf alles auf eine Karte und erreichten nach einem couragierten Rennen nicht erwartete 2:12,05 min und 2:13,05 min, weit vor ihren direkten Konkurrenten. Und siehe da, die Germanen waren mit dem Minimalvorsprung von 2 Punkten vor der abschließenden 4 x 100 m Staffel sogar erstmals in Führung gegangen. Und da hatten sie das Glück der Tüchtigen. Die an sich überlegene gegnerische Staffel wurde wegen einer überlaufenen Wechselmarke disqualifiziert und machte somit die Dossenheimer zum letztlich doch verdienten Badischen Mannschaftsmeister. Mit einem Pokal, einem Wimpel sowie einem kleinen Präsent der örtlichen Brauerei ging es frohgemut auf die Heimreise. Während sich der Wettergott den ganzen Tag über gnädig zeigte, bescherte er zum Abschied Blitz und Donner und heftige Regengüsse.

Bahneröffnung in Mannheim am 1. Mai

So stellte man sich den lange herbeigesehnten ersten Wettkampf der Saison eigentlich nicht vor: Empfindliche Kühle, häufige Regenschauer und dazu ein völlig aus dem Ruder gelaufener Zeitplan mit langen Wartezeiten waren wirklich keine guten Voraussetzungen für einen ersten Leistungstest.

Und dennoch gab es eine ganze Reihe von herausragenden Ergebnissen bei den Dossenheimer Leichtathleten. Besonders die U12-Mädchen konnten bereits mit einigen Knallern aufwarten. So war Faye Lenz mit 7,80 sec im 50 m Lauf die mit Abstand schnellste ihres Alters und Lilly Gausepohl ließ sich den Sieg im 800m-Lauf in starken 2:58,25 min nicht nehmen, dicht gefolgt von Faye Lenz (2:59,20 min) und Anna Merkle (3:11,46 min). Das eröffnet beste Perspektiven für die demnächst stattfindenden Langstaffelmeisterschaften. Fayes Zwillingsbruder Nando war über 800 m mit 2:57,57 min sogar noch etwas schneller als die gleichaltrigen Mädchen. In den Sprüngen und Würfen zeigten sich jedoch noch einige technische Defizite. Lediglich Lillys 1,20 m im Hochsprung und Fayes 3,80 m im Weitsprung konnten zufriedenstellen. Einzige gute Werferin bei den Dossenheimerinnen war die 12-jährige Ada Engelmann mit 28,5 m im Ballweitwurf.

Aber auch in den höheren Altersklassen gab es einige bemerkenswerte Ergebnisse. Der 15 jährige Thaddäus Piekenbrock lief über 100m mit 12,93 sec erstmals eine 12-er Zeit und steigerte sich im 800m-Lauf auf sehr gute 2:19,23 min. Johannes Schulz-Coulon U20 lief über 100 m mit 12,07 sec ebenso persönliche Bestzeit wie der 17 jährige Felix Rewerk, der sich über seine 11,82 sec bei widrigen Bedingungen freuen konnte.

Stadion, Strand und Pinienwald

So abwechslungsreich wie die Sportstätten beim diesjährigen Oster-Trainingslager der Leichtathleten in Italien war auch das Wetter. Von strahlendem Sonnenschein an den ersten Tagen bis hin zu Regen, Sturm und Graupelschauer bei empfindlicher Kälte reichte die Palette.

Aber auch die Athleten boten ein sehr gemischtes Bild. Jungen und Mädchen zwischen 11 und 20 Jahren mit einem Spektrum an nahezu allen klassischen leichtathletischen Disziplinen.

Das verkomplizierte natürlich die Erstellung eines Allen gerecht werdenden Trainingsplanes für die beiden Trainern Gerda Seibert und Arno Hamaekers. Nur durch die tatkräftige Unterstützung des FSJlers Piero Wolf und der älteren Athleten gelang es dennoch, die gewünschten Trainingsziele zu erreichen.

Am Karfreitag um 5:00 Uhr in der Früh hatten sich die 19 Jugendlichen und 5 Erwachsenen in drei Kleinbussen, wie bereits mehrmals in den letzten Jahren, auf den Weg gemacht nach Cervia an der italienischen Adriaküste. Aber ihre Geduld wurde diesmal auf eine harte Probe gestellt, vier Stunden Stau vor dem Gotthart-Tunnel und nerviger Stop and Go-Verkehr über weite Strecken in Oberitalien brachten die Zeitplanung gehörig durcheinander. Statt der ersten Nachmittag-Trainingseinheit gab es vor dem Abendessen nur noch ein kurzes Auslaufen und Lockern am Strand.

Cervia hat in der Leichtathletikszene einen sehr guten Ruf als nahezu idealer Trainingsort und entsprechend belagert sind auch die einzelnen Übungsstätten im Stadion. Trotz der bis zu zwanzig verschiedenen Trainingsgruppen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland arrangierten sich Trainer und Athleten stets so, dass der Übungsbetrieb nahezu reibungslos ablaufen konnte. Leichtathleten sind halt doch nette und sympathische Leute.

Großes Aufsehen erregte die Dossenheimer Gruppe, als sie einmal ihr Aufwärm- und Koordinationsprogramm im kniehohen, hoch aufschäumenden Wasser durchführte, während die einheimischen Badegäste bei den herrschenden Temperaturen noch recht wasserscheu waren. Aber auch das Diskus- und Speerwurftraining am Strand, und ganz besonders die Fallschirmläufe gegen den Wind wurden immer wieder bestaunt.

Da für fast alle Athleten zwei Trainingseinheiten am Tag noch völlig ungewohnt waren, hatten die Trainer eine lockere Laufeinheit in einem Pinienwald sowie je einen freien Vor- und Nachmittag in die neun Tage eingebaut. Tradition ist dabei bereits der Besuch des nahegelegenen Fürstentums San Marino mit seinem malerischen historischen Stadtkern auf einem steilen Felsen hoch über der Ebene und mit einer normalerweise herrlichen Aussicht. Aber leider hatten wir einen völlig verregneten Tag erwischt, sodass die Sicht gegen den Sturm nicht einmal 20 Meter betrug. Aber auch das war ein bleibendes Erlebnis. Vor allem auf Wunsch der weiblichen Teilnehmer besuchte man am Donnerstagvormittag den Krammarkt in der Altstadt von Cervia mit seinem bunten, südländischen Flair, wo so manches Schnäppchen entdeckt wurde. Die knapp bemessene freie Zeit vor und nach den Trainingseinheiten wurde entweder erschöpft im Bett, am Strand oder aber mit gemeinsamen Erkundungsgängen in die Stadt verbracht. Einige Unentwegte ließen es sich jedoch nicht nehmen, trotz kalten Windes und Seegang bis weit hinaus ins Meer zu schwimmen.

Nach einem letzten Lauf- und Wurftraining am Strand ging es am Samstag auf die Heimreise. Die Verkehrssituation war zwar immer noch angespannt, aber nicht mehr so chaotisch wie auf der Hinfahrt. Der vorausgefahrene Bus warnte über Whatsapp vor einem immer noch mehrstündigen Gotthart-Stau und so wurde kurzfristig die zwar weitere, aber landschaftlich eindrucksvolle Strecke über den San Bernardino eingeschlagen. Gegen 23:00 Uhr konnte auch der letzte Bus Dossenheim erreichen.

Ganz wesentlich zum reibungslosen Gelingen des Trainingslagers trugen die begleitenden Eltern bei, die sich als Chauffeure, Physiotherapeuten und Betreuer bewährten und zuweilen auch für Ordnung sorgten. Vielen Dank dafür!

Und weiter geht´s

Der erfreuliche Aufwärtstrend bei den Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim setzt sich auch im neuen Jahr unvermindert fort. Die Zahl der Athleten steigt weiterhin und die ersten Wettkämpfe des neuen Jahres zeigen ebenfalls, dass es auch mit den Leistungen weiter bergauf geht, wie die ersten Wettkämpfe der neuen Saison bereits eindeutig zeigen.

Das traditionsreiche Schülerhallensportfest in Walldorf war für einige von den Neuen der erste Wettkampf überhaupt. Die neun Dossenheimer Teilnehmer erkämpften sich bei teils sehr starker Konkurrenz zehn Treppchenplätze. Besonders hervorzuheben waren die drei ersten Plätze von Robert Tzschaschel, wobei er als 10-jähriger erstaunliche 4,06 m weit sprang und der 30m Sprintsieg des Wirbelwindes Christopher König in der M11. Die unter 12-jährigen Pendelstaffeln sowohl der Jungs mit Christopher, Robert und Nando Lenz, als auch der Mädchen mit Emily Thompson, Faye Lenz und Magdalena van Ghemen wurden in dem Höllenspektakel, den die Kinder  in der Halle veranstalteten, überlegene Sieger. Ganz hervorragend war auch der Weitsprung der 11-jährigen Faye mit 3,94 m zwei Wochen später in der Halle in Reilingen.

Zum MTG-Schülersportfest in der Mannheimer Leichtathletikhalle waren Athleten aus dem gesamten Südwesten am Start. Hier erreichte Mauricio Maier-Borst in der Klasse M15 sowohl mit 8,11 sec im 60m-Finale als auch im 800m-Lauf mit 2:21,85 min jeweils persönliche Bestleistungen. In der gleichen Halle mit der 200m Rundbahn mit stark überhöhten Kurven fanden auch die Badischen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt, bei denen die Dossenheimer zwei Staffeln über 4 x 200 m an den Start brachten. Johannes Schultz-Coulon, Emanuel Wolf, Julian Kraft und Alexander Strobel  belegten Platz drei bei den A–Jugendlichen und Neuzugang Freddy Schwitzer, Felix Rewerk und der Schriesheimer Manuel Haag brachten sogar das Kunststück fertig, Badischer Meister der Klasse U18 zu werden. Am nächsten Tag waren die Schülerklassen an der Reihe und wieder war es Mauricio, der sich im 300m-Lauf auf sehr gute 40,96 sec steigerte und zum Lohn eine Bronzemedaille erhielt.

Beim Schriesheimer Mathaisemarklauf wurde bei herrlichem Wetter die Freiluftsaison eröffnet. Obwohl die Trainingsschwerpunkte der Abteilung mehr auf der Verbesserung der Kraft und der Schnellkraft liegen, fanden sich doch acht Athleten, die die Strecken von 800m bis 4000m mit teilweise recht guten Ergebnissen in Angriff nahmen. Besonders hervorzuheben war der überlegene Sieg von Lilly Gausepohl im Lauf der 11-jährigen über 800 m sowie der äußerst knappe Einlauf im 2000m-Lauf der Klasse M15, der dem eigentlichen Sprinter Mauricio den zweiten Platz einbrachte.

Und noch einmal war die Ausdauer bei den Kreis-Langstreckenmeisterschaften im Wieslocher Stadion gefragt, und wieder schlugen die üblichen Verdächtigen zu. Emanuel Wolf verbesserte sich im 5000m-Lauf der U20  gegenüber dem Vorjahr um 23 sec und belegte den dritten Platz. Im heiß umkämpften 3000m-Lauf der M15 erkämpften sich Thaddäus Piekenbrock und Mauricio Maier-Borst nur knapp geschlagen die Plätze zwei und drei. Die 11-jährige Lilly bleibt weiterhin ungeschlagen. In einem Wimpernschlagfinale wurde sie Kreismeisterin über 2000m mit einem Vorsprung von 36 Hundertstel Sekunden. Ihre 8:11.00 min hätten ihr im vergangenen Jahr den Spitzenplatz in der Badischen Bestenliste eingebracht, aber auch die übrigen von den Dossenheimern erlaufenen Zeiten wären in dieser Liste der zwanzig besten Badener zu finden gewesen.

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für das Oster-Trainingslager in Cervia/Italien mit 19 Athleten, 5 Betreuern und drei Kleinbussen auf Hochtouren. Und damit auch die unter 14-jährigen auf ihre Kosten kommen, ist für sie ein Erlebniswochenende in Planung.

Es geht weiter...

... beim Dossenheimer Jedermann-Triathlon!

Der 26. Dossenheimer Triathlon wird, vorbehaltlich der Genehmigung, stattfinden.

Nachdem das bisherige Organisations-Team um Uwe Edenharder beim 25. Dossenheimer Triathlon seinen Rücktritt erklärt hat, stand lange nicht fest, ob es überhaupt einen 26. Dossenheimer Triathlon geben würde.

Jetzt formiert sich um den mehrfachen Teilnehmer Dr. Christian Boeke ein neues Organisations-Team.
"Wir haben in einem ersten Treffen mit dem alten Organisations-Team einmal alle zu erledigenden Aufgaben durchgesprochen und versuchen, diese jetzt auf 4 - 6 Köpfe zu verteilen", so der neue Orga-Chef Christian. "Dann hoffen wir, alles so gut organisieren zu können wie das bisherige Team", so Christian weiter.

Weitere Infos werden in den kommenden Monaten folgen.

Alles Besser

Der stetige Aufwärtstrend der Abteilung Leichtathletik in den letzten Jahren blieb auch im Jahre 2016 ungebrochen, die Mitgliederzahlen stiegen weiterhin und die Leistungsbreite sowie die Leistungsdichte nahmen deutlich zu.

Dies war das Resumée der Jahresabschlussfeier mit Ehrungen im Versammlungsraum unter der Mühlbachhalle.

Floriane Green, die neue Sportabzeichenwartin und Gerda Seibert, Co-Trainerin der Leichtathletikleistungsgruppe nahmen die Übergabe der Sportabzeichen an die vielen großen und kleinen Athleten vor. Insgesamt 63 Abzeichen, überwiegend in Gold, waren der Lohn für eifriges Training das ganze Jahr über, wobei die Gruppe der Bambinis von Abteilungsleiter Mike Weissenborn noch nicht darin enthalten ist.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Mehrkampfnadeln des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Nach zwölf goldenen und zwei silbernen Abzeichen im Vorjahr erkämpften sich diesmal siebzehn Athleten das Abzeichen in Gold und weitere acht die Silbernadel auf den verschiedenen von den Athleten besuchten Sportveranstaltungen. 25 mal betreuten die Trainer Gerda Seibert und Arno Hamaekers die Sportler bei den diversen Mannschafts- und Einzelwettkämpfen in ganz Baden, sechs mal öfter als 2015. Hierbei wurden sechs Kreismeistertitel errungen: Emanuel Wolf im 5000m-Lauf der Jugend, Mauricio Maier Borst im Vierkampf der 14-Jährigen, Lilly Gausepohl im Waldlauf der 10-jährigen Mädchen und Christopher König im Ballweitwurf der 10-jährigen Jungs. Dazu kommen noch die Mannschaftstitel im Waldlauf der U16-Jungs und der U12-Mädchen. Bei den Regio-Meisterschaften reichte es leider zu keinem Titel, aber eine Silbermedaille für Mauricio im 300m-Lauf und jeweils Bronzemedaillen für Lennart Engel im Hochsprung, Ruwen Engelmann im 300m-Lauf sowie für Thaddäus Piekenbrock zusammen mit seinen Kameraden in der 4 x 100m-Staffel sind aller Ehren wert.

Bei den Badischen Hallenmeisterschaften erkämpfte sich der 19-jährige Piero Wolf sowohl im 400m-Lauf als auch zusammen mit Emanuel Wolf, Alexander Strobel und dem Schriesheimer Sebastian Scharf in der 4 x 200m-Staffel jeweils eine Bronzemadaille.

Die besten Ergebnisse erzielten die Dossenheimer jedoch in den Mannschaftswettbewerben. Hier zahlte sich die Bildung von Startgemeinschaften mit Nachbarvereinen aus. Die Mannschaften „Rhein-Neckar-Nord“ mit dem Schriesheimer Sebastian Scharf und den Dossenheimern Piero Wolf, Alexander Strobel und Julian Kraft in der Klasse mU20 sowie der Dossenheimerin Anna Reinhard zusammen mit vier Schriesheimerinnen und Handschuhsheimerinnen in der Klasse wU20 wurden, betreut von dem neuen Trainer Jonas Kraft, auf Anhieb Badische Mannschaftsmeister in der Klasse 3 mit fünf verschiedenen Disziplinen. Nur unwesentlich standen ihnen die U18-Jungs nach. Felix Rewerk und Lennart Bechtloff sowie vier Kameraden aus Schriesheim belegten in ihrer Klasse einen überraschenden zweiten Platz.

Was den sportlichen Wert anging, schoss jedoch die „Startgemeinschaft Dossenheim-Rohrbach“ in der Klasse U16 den Vogel ab. In der anspruchsvollen Klasse zwei mit acht jeweils doppelt zu besetzenden Disziplinen brachten sie den haushohen Favoriten LG Region Karlsruhe, ein Konglomerat aus zwölf verschiedenen Vereinen, an den Rand einer Niederlage. Verstärkt durch je einen Handschuhsheimer und Rohrbacher Athleten verpassten die acht Dossenheimer um Max Dehnert, Lennart Engel, Ruwen Engelmann, Mauricio Maier-Borst, Philipp Pfisterer, Thaddäus Piekenbrock und Tim Terjung nur durch Pech den Sprung auf die oberste Treppenstufe.

Das gesteigerte Leistungsniveau zeigt sich auch bei einem Blick in die Badische Bestenliste. 18 Dossenheimer schafften in 32 Disziplinen den Sprung unter die besten Zwanzig. Piero, und Mauricio landeten in ihren Spezialdisziplinen sogar jeweils auf dem hervorragenden dritten Platz. Noch besser platziert war nur noch Dr. Werner Wetzel, der bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Klasse M70 das Finale im 400m-Lauf erreichte und hervorragender Fünfter wurde.

Allen Athleten einen herzlichen Glückwunsch.

32. Dossenheimer Berglauf

Am 12. November fand zum 32. Mal der Dossenheimer Berglauf statt.
Was vor vielen Jahren als abteilungsinterne läuferische Wette startete, hat sich inzwischen zu einer etablierten Laufveranstaltung der besonderen Art entwickelt.


Den schlechten Wettervorhersagen zum Trotz zeigte sich der Himmel am Samstag im Wechsel sonnig oder leicht bewölkt, so dass sich bei idealen Laufbedingungen doch noch viele Sportler am Wettkampftag selbst zur Nachmeldung entschieden. Insgesamt 91 Läufer, darunter 13 Frauen, fanden sich pünktlich um 15:00 Uhr an der Startlinie am Waldfrieden ein.

Die Strecke war wie immer 5,4 km lang, wobei eine Höhendifferenz von beachtlichen 350 Metern überwunden werden musste, davon 80 Höhenmeter bereits auf dem ersten Kilometer. Wer hier zu schnell anging, hatte später kaum noch Chancen, zumal auch in diesem Jahr eine große Leistungsdichte zu verzeichnen war. Mehr als ein Drittel aller Läuferinnen und Läufer blieb unter der „magischen“ 30-Minuten-Grenze, die ersten zehn Plätze wurden innerhalb von weniger als drei Minuten vergeben, die Plätze zwei bis sieben gar innerhalb einer Minute.

Siegerin bei den Frauen wurde – wie auch schon 2014 -  Heike Kellner vom TV Heppenheim in  ausgezeichneten 27:50 Minuten.  Der zweite Platz ging in 32:07 min an Johanna Bieneck vor Beate Wilbois (Team Erdinger Alkoholfrei), die nach 32:39 min die Ziellinie am Weißen Stein überquerte.

Bei den Männern schaffte es Marius Meyfahrt in hervorragenden 22:11 min als erster ins Ziel, womit er seinen Vorjahressieg wiederholen konnte. Zweiter wurde Julius Ott (TSV Amicitia Viernheim) in 23:02 min vor Philipp Scheffzek (Radsport Rhein-Neckar) in 23:15 min.

Beste Dossenheimer waren in diesem Jahr Christian Alles (24:59) auf Platz 9, Harald Häse (27:30) auf Platz 17, Stefan Zimmermann (27:51) auf Platz 19 und Frieder Däublin (27:54) auf Platz 20.

Mit dieser ausgeglichenen Leistung konnte die TSG Germania Dossenheim dann auch die Mannschaftswertung klar für sich entscheiden.

Der Ausklang mit der abschließenden Siegerehrung fand auch in diesem Jahr wieder direkt in der Neuberg-Turnhalle statt, wo sich seit Jahren auch das Wettkampfbüro sowie die Umkleide- und Duschräume befinden. Herzlichen Dank an die Neubergschule für diese für Läufer und Helfer gleichermaßen ideale Lösung.

Abteilungsleiter Mike Weißenborn vergab die Urkunden und Preise für die Sieger bei den Männern und Frauen. Die Sonderpreise für die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer „mit der meisten Lebenserfahrung“ gingen in diesem Jahr an Claudia Lörsch (LSV Ladenburg) und an Eugen Holl (Post SG Heidelberg). Mit seinen 82 Jahren lief dieser eine äußerst beachtliche Zeit von 51:59 Minuten  und bemängelte später nur, dass die Strecke eigentlich viel zu kurz für ihn sei, um seine läuferische Stärke als erfahrener Marathonläufer auszuspielen.

Jüngster Teilnehmer war in diesem Jahr der 9jährige Elias Spandau, der bei seinem ersten Berglauf nach glatt 43 Minuten ins Ziel kam und damit so manch routinierten Läufer hinter sich lassen konnte. 

Mike Weißenborn bedankte sich noch für die freundliche Unterstützung der Stadtwerke Heidelberg und der Sport-Welt Niebel sowie bei allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu organisieren wäre und lud zum Abschluss alle Anwesenden schon jetzt zum 33. Berglauf  2017 wieder nach Dossenheim ein.