Manche Kinder waren schon letztes Jahr dabei, für andere war es das erste Mal. Es war ein warmer Abend, sodass wir auf unserem Weg zum Aussichtspunkt leicht ins Schwitzen kamen, begleitet vom Gesang der Vögel und den Düften der blühenden Akazien und Holunderbüsche. Vorbei an Schautafeln, Zeichen des Vulkanausbruchs an der Porphyrwand und Schutzunterstand der Arbeiter bei Sprengungen, hatten wir zuvor einen ersten Blick in den Steinbruch von oben hinunter auf die Loren der Feldbahn. Bevor wir bei der ersten Pause die Aussicht genießen konnten, hörten und sahen wir beim Tümpel einige Frösche, Libellen und noch Kaulquappen.
Nach dem grandiosem Ausblick weit über Dossenheim hinaus bis hinüber zur Pfalz führte uns unser Weg durch den Wald bis zur Hellenbachhütte, die wir mit einen kurzen, aber steilen Aufstieg erreichten.
Nun konnten wir uns an der Quelle erfrischen und unsere Lunchpakete auspacken und ausgiebig futtern. Nach der Erkundung des Teichs, einer Barfuß-Tour und dem selbst gemachten Mini-Vulkan in unserer Hand, verabschiedeten wir uns von der Hütte und dem Käuzchen und machten uns in der ersten Dämmerung auf den Rückweg. Los ging es noch ohne Licht, bald jedoch leuchteten die Reflektoren unserer Warnwesten im Strahl der Taschenlampen. Auch ging so mancher Strahl in den dunkler werdenden Wald und die Bäume hinauf in die Kronen, die je nach Blätterdach, mal heller, mal dunkler waren.
Zum Schluss konnten wir aus dem Wald kommend nochmals die Aussicht genießen, diesmal mit vielen Lichtern über Dossenheim und Heidelberg.
Zurück auf der Wiese boten wir den wartenden Eltern noch unsere Lichtershow unter dem bunten Fallschirm mit den vielen Taschenlampen. Nach dem Abschlusskreis nahmen die Eltern ihre müden, tapferen Kinder wieder in Empfang.
Geister sind uns nicht begegnet, dafür aber, neben den Tieren am Wasser, Käfer und Falter und sogar ein paar Fledermäuse flogen über unsere Köpfe hinweg.