Erstes Heimspiel in 2026
Zeit, die ersten zehn Spiele aus unserer Sicht einmal einzuordnen: Mit zwei Siegen aus zehn Partien gehen wir als Vorletzter ins neue Jahr. Die Tabelle ist damit klar, aber noch keineswegs entschieden. Deutlich wurde in der Vorrunde vor allem eines: Unsere durchschnittlich 24 erzielten Treffer pro Spiel sind zu wenig, um in dieser Liga regelmäßig zu punkten. Zu oft fehlten Mut, Tempo und Effizienz im Angriffsspiel – Eigenschaften, die wir dringend verbessern müssen, wenn wir uns aus dem Tabellenkeller herauskämpfen wollen.
Die nächste Gelegenheit dafür bietet direkt der Jahresauftakt gegen den TV Brühl. Mit 7 Siegen und 3 Niederlagen reisen die Gäste an die Bergstraße und wollen sowohl nach dem Jahreswechsel als auch gegenüber den Spitzenteams aus Ketsch und Heidelberg ein Zeichen setzen. Die obere Tabellenhälfte ist enorm eng beieinander, was bedeutet: Es wird in dieser Saison kein leichtes Spiel geben – weder für die Favoriten noch für die Mannschaften, die aktuell unten stehen.
Für uns heißt das: jedes Wochenende alles reinwerfen, mit Leidenschaft spielen und vor allem befreiter und mutiger auftreten als in Teilen der Hinrunde. Die Möglichkeiten dazu sind da – die Tabelle ist offen, die Rückrunde lang, und die Mannschaft weiß, woran sie arbeiten muss.
Wir freuen uns auf das erste Heimspiel des Jahres, auf eine volle Schauenburghalle und auf eure Unterstützung von den Rängen. Lasst uns gemeinsam fighten und Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller herauskommen. Unsere erste Gelegenheit dafür haben wir am kommenden Samstag ab 19:00 Uhr in der Schauenburghalle.
deutliche Heimniederlage
In der Abwehr fehlten die nötige Aggressivität und Gegenwehr. Einzig Torhüter Liam Erhard fand gut ins Spiel und sorgte dafür, dass man nach acht gespielten Minuten sogar noch mit 3:2 in Führung lag.
Doch im Anschluss fanden auch die Gäste zunehmend Sicherheit im Torabschluss, während unsere Mannschaft auf dem gesamten Spielfeld weiter ins Straucheln geriet. Aus einem 6:8 wurde in der 19. Minute bereits ein deutlicher 7:15 Rückstand. Auch ein kurzer 3:0 Lauf konnte die erhoffte Wende nicht bringen. Im Gegenteil: Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause mit einem 8:2 Lauf auf eine komfortable 12:23-Führung aus.
Die Vorentscheidung war damit früh gefallen. Dennoch nahm sich die Mannschaft für die zweite Halbzeit vor, ein besseres Gesicht zu zeigen und den Rückstand in der eigenen Halle zumindest zu verkürzen. Doch an diesem Tag lief leider so wenig zusammen, dass selbst dieses Vorhaben zunächst scheiterte. Heidelberg/Leimen kam dank ihres hohen Tempos weiterhin zu vielen einfachen Toren und vergrößerte die Führung bis zur 40. Minute auf 16 Treffer (16:32). Erst nach einer Auszeit einer Reihe von Wechseln bei den Gästen sorgte dafür, dass es nicht zu einer noch größeren Klatsche kam.
Auf Dossenheimer Seite zeigte nocheinem Henrik Fath Moral und wurde am Ende mit sechs Feldtoren bester Torschütze der Heimmannschaft. Der Rückstand konnte bis zum Ende noch auf 12 Treffer verkürzt werden, das Endergebnis von 25:37 bleibt dennoch eine klare und bittere Niederlage.
Wir bedanken uns bei allen Zuschauern, die uns auch in dieser schwer anzuschauenden Partie unterstützt haben. Am kommenden Wochenende in Nußloch gilt es, wieder an die Leistungen der vorherigen Spiele anzuknüpfen und um wichtige zwei Punkte zu kämpfen.
Vorbericht – Letztes Spiel 2025: Auswärts bei der SG Nußloch
Zum Abschluss des Jahres 2025 erwartet uns erneut ein bekanntes Szenario: das letzte Spiel vor Weihnachten, auswärts bei der SG Nußloch. Und wieder treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich in einer schwierigen Tabellenlage befinden. Was auf dem Papier wie eine klassische „Kellerschlacht“ wirkt, ist aus unserer Sicht ein hochbrisantes und enorm wichtiges Duell.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum die Rollen alles andere als klar verteilt sind: Nußloch erzielt im Schnitt zwei Tore mehr pro Spiel, kassiert jedoch knapp drei Gegentreffer mehr als wir. Statistisch ergibt sich somit kein eindeutiges Favoritenbild – beide Teams haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, die diese Partie völlig offen erscheinen lassen.
Hinzu kommt der Trend aus der jüngsten Vergangenheit: Während wir gegen Heidelberg/Leimen chancenlos waren, holte Nußloch mit einem überraschenden 32:32 in Ketsch ihren dritten Punkt und dürfte mit spürbarem Rückenwind in die Partie gehen. Zudem handelt es sich um ein Auswärtsspiel mit Harz, eine Kombination, die uns in den vergangenen Jahren regelmäßig vor große Herausforderungen gestellt hat.
Gerade deshalb wird es umso mehr auf Einstellung, Konzentration und Disziplin ankommen. Defensiv müssen wir konsequent, kompakt und aufmerksam agieren und Nußloch keinesfalls in ihr Tempospiel kommen lassen. Gleichzeitig benötigen wir im Angriff Mut, Geduld und klare Aktionen, um eigene Torgefahr auszustrahlen und die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung beim letzten schweren Auswärtsspiel des Jahres, bevor sich das Team in der Winterpause neu sortieren und mit frischem Wind ins neue Jahr starten wird. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in der Olympiahalle in Nußloch.
C1 triumphiert gegen den TSV Rot-Malsch
Besonders über die linken Angriffsseiten entwickelten sich sehenswerte Aktionen, die immer wieder zu klaren Torchancen und attraktiven Treffern führten.
Mitte der ersten Hälfte gelang es den Bergsträßern, sich mit vier Toren abzusetzen – ein Vorsprung, der Hoffnung auf eine komfortablere Führung machte. Doch eine kurze Phase mit einfachen Ballverlusten und ungenutzten Chancen brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Zur Pause stand es folgerichtig 14:14.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, geprägt von ständig wechselnden Ein-Tore-Führungen. Der sonst so treffsichere Rückraum der Bergsträßer tat sich diesmal etwas schwerer, sorgte aber im Zusammenspiel mit Spielmacher Tim Jörder immer wieder für Gefahr. Tim nutzte seinen Spielwitz und seine Wendigkeit, um trotz körperlicher Nachteile wichtige Treffer zu erzielen.
Auch die defensive Umstellung der Steinbrecher zeigte Wirkung: Rot-Malsch musste für jedes Tor hart arbeiten und fand kaum noch einfache Lösungen. Acht Sekunden vor Schluss dann die entscheidende Szene: Nach einem starken Ballgewinn schloss Leo Wigand zum 28:27 ab. In den verbleibenden Sekunden verteidigten die Steinbrecher den Vorsprung nervenstark und sicherten sich einen knappen, sicherlich glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg.
Derby zur Primetime in Schriesheim– Schriese empfängt Dossene
Die Ausgangslage verspricht Spannung: Während der TV Schriesheim aktuell mit 10:6 Punkten aus acht Spielen auf dem 6. Tabellenplatz steht, rangieren wir mit 4:10 Punkten nach sieben Partien auf Platz 10. Auf dem Papier geht Schriesheim damit als Favorit in dieses Derby – zumal sie als ausgesprochen heimstark gelten und traditionell viel Energie aus ihrem Publikum ziehen.
Die Formkurve der Schriesheimer zeigt, wie unberechenbar die Mannschaft derzeit ist: SSSNSSNN. Nach einem starken Saisonstart folgte zuletzt eine Negativphase, die wir unbedingt nutzen wollen. Trotz der klaren Rollenverteilung wissen wir, dass Derbys ihre eigenen Gesetze haben und Tabellenplätze dort selten eine große Aussagekraft besitzen.
Wir reisen nach dem überzeugenden 40:24-Heimsieg gegen die S3L mit frischem Selbstvertrauen an. Die Mannschaft hat „Blut geleckt“ und will die positive Entwicklung fortsetzen. Entscheidend wird sein, konsequent und aggressiv zu verteidigen, das hohe Tempo aus dem letzten Spiel mitzunehmen und mutig aufzutreten. Die Partie bietet uns die Chance, frei aufzuspielen und unseren Aufwärtstrend weiter zu bestätigen.
Wir freuen uns auf eine volle Halle, Derbyatmosphäre und ein lautstarkes Publikum. Die Mannschaft ist hochmotiviert und wird alles daransetzen, sich im Nachbarschaftsduell zu behaupten und wichtige Punkte mitzunehmen.