Zu stark für den Letzten, zu schwach für den Ersten

Sicherte mit zwei Punkten den Sieg gegen Wiesloch: Robert Diers.
23.11.2019
TSG Dossenheim V –
TSG Wiesloch II 6 : 2
TSG Dossenheim V –SG UBC/Waldhof I 1 : 7
Am großen Heimspieltag der Dossenheimer traf die fünfte Mannschaft auf den Ersten und Letzten der Tabelle. Gegen die Wieslocher startete die „Fünfte“ in ihrer Standardaufstellung. In sehr knappen Spielen konnten sowohl das Dammendoppel mit Sabrina Mathies und Maike Wunderle als auch das erste Herrendoppel mit Gytis Petraitis und Robert Diers Siege einfahren. Mit Ausnahme des dritten Herreneinzels gewannen die Dossenheimer alle Einzelspiele, jedoch größtenteils in Krimis, die oft erst in der Verlängerung entschieden werden konnten.

Das gemischte Doppel um Maike Wunderle und Arun Selvam musste auch hart kämpfen, um erfolgreich vom Feld zu gehen – konnte aber nach einem engen Match (22:20; 22:20) den Sieg verzeichnen.

Bei Betrachtung des Ergebnisses wird deutlich, dass der 6:2-Erfolg nur auf dem ersten Blick ein deutlicher war. Die Wieslocher haben sogar mehr Spielpunkte geholt (332:346) führen. Im Endeffekt war der Sieg dem Durchhaltevermögen zu verdanken, das es etwa Gytis Petraitis ermöglichte, trotz des Verlustes des ersten Satzes mit nur neun Punkten seinen Einzelsieg zu sichern.

Nach anderthalb Stunden Pause ging es gegen den jetzigen Tabellenzweiten Waldhof. Das erste Herrendoppel waren chancenlos gegen das eingespielte Waldhofer Duo. Das zweite Herrendoppel sowie das Damendoppel waren erfolgreicher, indem sie beide ihren ersten Satz gewannen. Beide Spiele gingen jedoch nach je zwei hart umkämpften Sätzen leider an den Gegner (18:21 und 19:21). Entsprechend gewannen die Gäste auch die Einzel in meist zwei Sätzen. Robert Diers gewann zwar seinen ersten Satz, musste sich aber dann doch deutlich geschlagen geben (7:21, 12:21).

Das Mixed mit Arun Selvam und Maike Wunderle rettete den Ehrenpunkt, indem sie in zwei Sätzen das Spiel für sich entscheiden konnten. Nach dem Spieltag liegt die „Fünfte“ mit 3:5-Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle und steht dem Saisonziel Klassenerhalt optimistisch entgegen.

Kampflos in Waghäusel, unglücklich in Heidelberg

Die erst 14-jährige Bonnie Mao gab ihren Einstand bei den Erwachsenen.

09.11.2019
SG Waghäusel/Rot II – TSG Dossenheim V     0 : 8
TV Heidelberg II – TSG Dossenheim V         6 : 2

Das hatte sich die „Fünfte“ anders vorgestellt. Nachdem das erste Spiel gegen die  zurückgezogene SG Waghäusel/Rot kampflos an Dossenheim ging, startete das Team eigentlich mit vollen Kräften ins Abendspiel bei der zweiten Mannschaft des TV Heidelberg. Trotzdem fiel der Anfang schwer und alle Doppelpunkte gingen an die Gegner. Das Damendoppel hatte sich zwar nach anfänglichen Startschwierigkeiten ins Spiel zurückgekämpft, verlor dann aber mit dem denkbar unglücklichen Endstand von 19:21 im dritten Satz. Das konnte die erst 14-jährige Bonnie Mao in ihrem souveränen Einzel jedoch ausblenden und holte den ersten Punkt.

Weniger Glück hatte Gytis Petraitis, der nach drei Sätzen und Verlängerung das erste Herreneinzel abgeben musste (21:23, 21:14, 19:21). Und auch Sumit Phadke und Arun Selvam blieben unter ihren Möglichkeiten. Maike Wunderle und Arnab Muhuri spielten zum ersten Mal gemeinsam Mixed. Das merkte man hier und da an der fehlenden Abstimmung, aber insgesamt machte es das Duo sehr gut und entschied die Partie in drei Sätzen für sich (24:22, 11:21, 21:9).

Dennoch stand am Ende eine 2:6-Auswärtsniederlage, die mit etwas mehr Glück sicher zu verhindern gewesen wäre. Gegen die TSG Wiesloch II und den UBC/Waldhof will die „Fünfte“ beim ersten Heimspieltag am 23. März dann wieder Punkte sammeln.

Ein Auswärtspunkt zum Saisonstart

Hatte mit zwei Siegen großen Anteil am Punktgewinn: Sabrina Mathies.

19.10.2019
1.BC Viernheim– TSG Dossenheim V 4 : 4
Neue Saison, neues Team, neues Glück! Aus beruflichen Gründen wurde die Herrenseite der „Fünften“ ausgedünnt. Daniyal Tamoor und Martin Schumm dürfen sich zudem in den höheren Mannschaften ausprobieren. Deshalb wurde das Team um den neuen Mannschaftsführer Robert Diers neu formiert.
Arun Selvam und Sumit Phadke, die letztes Jahr in der „Sechsten“ gespielt haben, zeigten, dass sie auch in der Bezirksliga mithalten können und entschieden das zweite Herrendoppel für sich. Auch im Mixed zeigte Arun zusammen mit Mixedpartnerin Maike Wunderle souverän sein Können. Die drei Herreneinzel musste das Team leider abgeben und auch im ersten Herrendoppel war das Glück nicht auf der Seite von Gytis Petraitis und Ersatzspieler Charles Imbusch.

Doch durch die starke Leistung von Sabrina Mathies, die sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Maike Wunderle einen Punkt holen konnte, schaffte die Mannschaft ein 4:4 zum Saisonstart. Ein Punkt und eine Leistung, auf die man definitiv aufbauen kann!

Niederlage gegen den Meister folgt Sieg zum Saisonabschluss

Zum Saisonende in starker Form: Daniel Fleck.

13.04.2019
SG Dossenheim V  -  TV Mannheim-Neckarau    2 : 6
SG Dossenheim V -  TSG Wiesloch II                7 : 1

Am letzten Spieltag der Saison trat die „Fünfte“ zu Hause zunächst gegen den TV Mannheim-Neckarau an. Trotz des Endergebnisses von 2:6 verlief die Partie gegen den Tabellenführer sehr eng. Der entscheidende Faktor: Drei der vier Dreisatz-Spiele gingen letztendlich an die Mannheimer, die damit einen wichtigen Sieg auf ihrem Weg zur Meisterschaft feierten. Die Dossenheimer leisteten aber starke Gegenwehr. Besonders Daniel Fleck war gut drauf, gewann sowohl sein Einzel als auch das Doppel an der Seite von Jin-Ho Lee. Schade, dass Ralph Zimmermann (19:21) und Lee mit Lara Schmitt (12:21) ebenso wie Martin Schumm (12:21) jeweils im dritten Satz unterlagen.

In der zweiten Begegnung des Tages legte das Team um Kapitänin Maike Wunderle dann nochmal einen starken Auftritt hin. Mit einem überzeugenden 7:1-Sieg gegen die TSG Wiesloch II schloss die „Sechste“ die Saison gebührend ab. Der Einsatz des routinierten Felix Roos gab dem gesamten Team mehr Ruhe und Stabilität. Roos holte mit Daniyal Ahmad Tamoor das erste Herrendoppel und gab als Coach in den weiteren Partien wertvolle Tipps. Auch so war es möglich, dass die „Fünfte“ wieder vier Dreisatz-Spiele hatte – und diesmal drei gewann statt verlor.

Insgesamt schloss das Team die Saison nun mit genau 14:14-Punkten, also einer ausgeglichenen Bilanz, ab. Der Sieg zum Schluss verhalf zum Sprung auf den vierten Platz und damit zum sicheren Ticket für ein weiteres Jahr Bezirksliga!

Punktgewinn in Viernheim

Vier Spiele, vier Siege: Marleen Henrich.

23.03.2019
SG UBC/Waldhof – TSG Dossenheim V 6 : 2
BC Viernheim – TSG Dossenheim V 4 : 4

Zwei schwere Auswärtspartien hatte die „Fünfte“ bei Waldhof und beim BC Viernheim zu absolvieren. Beide Teams waren vor dem Spieltag noch im Titelrennen und dementsprechend motiviert. Bestes Beispiel: Waldhof setzte gleichs sechs Herren ein, mit Steffen Nagl und Tobias Ruf zwei Spieler, die Erfahrung aus weit höheren Ligen mitbringen. Gegen die BW-Liga erprobten Akteure und auch die weiteren Herren hatten die Dossenheimer nicht viel auszurichten. Zumal die „Fünfte“ bedingt durch vier Spielerausfälle mit nur drei Stammspielern antrat. Dank des Einsatzes der Mannschaftsführer und des Einspringens von Marleen Henrich, Akanksh Sarji und Robert Diers fand sich doch noch ein komplettes Team. Das Damendoppel ging dagegen kampflos an die „Fünfte“ und Marleen Henrich sorgte im Mixed mit Akanksh Sarji für den zweiten Punkt. Mehr als ein 2:6 war an diesem Tag beim Tabellenzweiten aber nicht drin.

Henrich und Sarji waren es auch, die in Viernheim für Dossenheimer Erfolgserlebnisse sorgten. Sie gewannen erneut ihr Mixed und jeweils mit ihren Doppelpartnern Maike Wunderle und Robert Diers ihre Doppel. Wunderle überzeugte danach auch im alles andere als geliebten Einzel, kam von Ballwechsel zu Ballwechsel immer besser ins Spiel und holte den vierten Punkt. Der „Fünften“ gelang so beim Tabellendritten ein etwas überraschender Punktgewinn, durch den das Team der vierten Platz verteidigt. Zum Saisonabschluss geht es daheim gegen Neckarau und Wiesloch II. Es besteht die Hoffnung, dass unsere angeschlagenen Spieler bis dahin wieder fit sind, um gegen den Tabellenersten und -vorletzten anzutreten.