1. Mannschaft - BADEN-WÜRTTEMBERG-LIGA

Vorschau Saison 2017/18: Mission Wiederaufstieg

Abstieg. Nach acht Jahren Regionalliga hat es unsere „Erste“ vergangene Saison erwischt. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt erlosch in dem Moment, in dem Alexander Zimmermann im Mixed mit Silke Schneider im letzten und entscheidenen Spiel das Kreuzband riss. Das bittere Ende einer Saison voller Pech mit Krankheiten, Verletzungen und unglücklichen wie knappen Niederlagen. Es hat nicht sein sollen: Trotz der Rückkehr von Konrad Schade. Trotz Rückrunden-Neuzugang Xenia Kölmel. Trotz der Unterstützung der anderen Teams, die immer wieder Spieler nach oben abstellen mussten. Trotz der guten Stimmung und langjährigen Freundschaften in der Mannschaft. Doch diese sorgen dafür, dass alle Spieler der ersten Mannschaft der TSG eine weitere Saison erhalten bleiben. Nun tritt die „Erste“ in der nächsten Saison in der Baden-Württemberg-Liga an. Das Ziel ist klar: Sofortiger Wiederaufstieg. Genauso eindeutig ist, dass das alles andere als ein Selbstläufer wird.
 
Die Liga:
Auch, weil zum Beispiel die zweite Mannschaft der SG Schorndorf mit aller Macht die Meisterschaft anpeilt. Die Badminton-Hochburg aus dem Schwabenland wird sicher das eine oder andere Mal auch Spieler aus ihrem Zweitliga-Kader einsetzen. Ebenfalls sehr ambitioniert ist der SSV Waghäusel. Hier stehen zwei Spitzenspieler aus China – quasi dem Mutterland des Badmintonsports – ganz vorne auf der Liste. Diese beiden Teams dürften zusammen mit der „Ersten“ um die Meisterschaft spielen. Mit dem PTSV Konstanz stößt um Spitzenspieler Vitus Lohmann ein starker Aufsteiger aus der Badenliga, mit der TSG Söflingen ein sehr erfahrenes Team als Rückkehrer aus der Württembergliga dazu. Die SG Feuerbach/Korntal und der TSV Altshausen wollen ohne große Veränderungen erneut den Klassenerhalt schaffen. Der TV Zienhausen geht zwar als Vizemeister, aber auch ohne ihren langjährigen Spitzenspieler Andreas Bühler in die neue Runde.

Prognose:
Die größte Veränderung für die Erste dürfte neben der neuen Liga die neue Spielsituation sein. Nach acht Jahren Regionalliga heißt es nun: Zwei Partien am Sonnabend statt je eine am Samstag und Sonntag, kein von Musik begleitetes Einlaufen in die Halle und auch keine Schiedsrichter mehr. Aber auch, nicht mehr exklusiv, sondern mit allen anderen fünf Mannschaften zusammen in einer Halle zu spielen.
Das Team bleibt auf der Herrenseite unverändert und profitiert von ihrem langjährigen Zusammenspiel. Die bereits zur vergangenen Rückrunde dazugestoßene Xenia Kölmel ist eine junge, ambitioniert Einzeldame, die schwer zu schlagen sein wird und noch viel Luft nach oben hat. Karin Kieffer schlägt nach Babypause wieder auf und will für Punkte sorgen. Auch wenn das Team zeitliche Herausforderungen abseits des Feldes wie Hochzeiten, Nachwuchs, Berufskarriere oder Doktorarbeit zu meistern hat: Alle sind motiviert und wollen zurück in die Regionalliga. Das ist möglich, wird aber angesichts der starken Konkurrenz und einer möglichen Relegationsrunde ein weiter Weg.