Nordic Walking für TSG-Senioren

Auf mehrfachen Wunsch hin treffen wir uns donnerstags ab 17. August 2017 um 9:00 Uhr am Ambiente (Am Sportplatz 5). Nach entsprechenden Aufwärmübungen walken wir circa eine Stunde durch das Feld. Stöcke können bei Bedarf ausgeliehen werden. Ansprechpartnerin: Christel Bachert, Tel. 06221 867626.

Die Heimat erkundet - 2. Radtour der TSG-Senioren ein voller Erfolg

Es waren weder die zwölf Geschworenen noch die zwölf Apostel, nein es waren zwölf Seniorinnen und Senioren der TSG Germania Dossenheim, die sich zwei Stunden vor zwölf Uhr mittags mit ihren Drahteseln auf den Weg zum Vogelpark nach Heddesheim machten.

Die TSG-Senioren im Heddesheimer Vogelpark.

 

Dem Organisationsteam um Elvira und Hermann Schlechter sowie Christel Bachert ging es in erster Linie darum, Wege zu finden, die abseits von Straßenlärm ein Genussradeln möglich machen sollten. Und, um es vorweg zu sagen, sie fanden diese Wege. Zuerst radelte die Gruppe am westlichen Grenzweg von Dossenheim durch die Felder nach Schriesheim. Von dort durch die Landschaft nach Leutershausen Richtung Großsachsen und dann weiter in der freien Natur nach Heddesheim zum Vogelpark. Nach 13 km hatten die Radler ihr Ziel erreicht.

Gleich zu Beginn wurden die Dossenheimer vom „lachenden Hans“ und von einigen Storchenpaaren mit ihren klappernden Schnäbeln aufs Freundlichste empfangen. Mehr als 80 unterschiedliche Vogelarten sind hier sowohl in Gehegen als auch in freier Wildbahn zu finden. Dabei spielt die artgerechte Haltung in großzügigen Volieren und Freifluggehegen eine wichtige Rolle. Hier wird sich mit Herzblut und Leidenschaft um viele Tierarten und den Park gekümmert. Und das bei freiem Eintritt. Der kurzweilige Rundgang endete mit einer wohltuenden Rast im Vereinsheim.

Danach radelten die Biker durch Heddesheim entlang der Bahnlinie, mannshohen Maisfeldern und unzähligen Treibhäusern nach Ladenburg zum Stadtteil Neubotzheim und dort in eine Gartenwirtschaft. Nach einer Stärkung und Erfrischung sowie netten Gesprächen wurde die letzte Etappe nach Dossenheim angetreten. Nach rund 28 km waren die TSG-Senioren zur Kaffeezeit pünktlich wieder zu Hause.

 

TSG Senioren auf den Spuren des Füllhalters

Ein Stück Heimatgeschichte erlebt – dabei sein ist alles: Einst gingen sie von Handschuhsheim aus in alle Welt. Gemeint sind die Füllfederhalter, ein Schreibgerät, das hierzulande so langsam in Vergessenheit gerät. 17 TSG-Senioren wollten mehr über die Vergangenheit des Füllfederhalters wissen.

Alt und edel: Eine Auswahl der Füllhalter aus dem Handschuhsheimer Museum.

 

Also besuchten sie dazu das kleine, aber schmucke Museum im ehemaligen Alten Rathaus in Handschuhsheim. Herr Neureither, ein profunder Kenner, begrüßte die Dossenheimer und informierte sehr engagiert über die Blütezeit der Füllhalter und deren Fabriken KAWECO, OSMIA und BÖHLER. Die Firma KAWECO, die aus der Heidelberger Federhalterfabrik hervorging, wurde im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts zu einer der größten Schreibgerätefabriken des Kontinents. Ab 1899 hatte diese Firma ihren Sitz in Handschuhsheim. Die Füllfederhalter aus Hendesse wurden weltweit vertrieben  und die Firma gehörte bei Qualität und Absatzzahlen zeitweise zur Weltspitze.

Ab Mitte der 20er Jahre begann der Niedergang der Firma. Das Firmengebäude wurde zwangsversteigert und der weltweit eingeführte Firmenname verkauft. Schon während des Bestehens der Firma wanderten viele ehemalige Mitarbeiter ab und gründeten eigene kleine Schreibgeräte-Firmen. Viele Heidelberger und auch vor allem Dossenheimer haben Großeltern oder Urgroßeltern, die bei deren Firmen  gearbeitet haben. In der kleinen Werkstatt des neuen Füllfederhaltermuseums im Alten Rathaus von Handschuhsheim zeigte Thomas Neureither an alten Maschinen, wie früher Füllfederhalter hergestellt wurden. Aus dieser Zeit stammt auch eine alte Graviermaschine, die heute im Museum zu sehen ist. Eigens für die Dossenheimer hat der Gastgeber eine Sammlung Füller aus der Dossenheimer Produktion zusammengestellt. Herr Neureither hat ein Stück Industriegeschichte lebendig werden lassen – dafür dankte ihm die Dossenheimer Gruppe vielmals! Das neue Füllfederhaltermuseum im Alten Rathaus, Dossenheimer Landstraße 5, hat jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet. Ein Besuch ist mehr als lohnenswert.

Gelungene Fahrraderöffnungstour

Gespannt war man vonseiten des Seniorenorganisationsteams über die Teilnahme am 1. Fahrradseniorentreffen der TSG Dossenheim am zurückliegenden Sonntag. Gespannt war man aber auch auf das Wetter, welches von der Vorhersage gerade ideal für Fahrradtouren werden sollte.

DIe TSG-Senioren unterwegs durch die Felder rund um Dossenheim.

Um es vorweg zu sagen, die Regenjacke konnte getrost zu Hause bleiben. Also machte sich um 10.00 Uhr eine kleine Gruppe von Seniorinnen und Senioren und solche die es noch werden wollen auf den von Elvira Schlechter gut vorbereiteten Rundkurs.

Vorbei ging es bei angenehmen Temperaturen an der Weidlach durch das Handschuhsheimer und Neuenheimer Feld zum Wehrsteg. Nach einer kurzen Erfrischung radelte die Gruppe weiter durch das UNI-Klinikgelände zur Schleuse und über den Schwabenheimer Hof in Richtung Dossenheim. Nach knapp 20 km ließ sich die Gruppe in einem schönen Biergarten nieder und resümierte bei kühlen Getränken und einer Stärkung über die Tour, die bei allen, gerade in der Gemeinschaft, viel Spaß gemacht hat und unbedingt wiederholt werden sollte. SCHON JETZT VORMERKEN ! ! !

NÄCHSTE TOUR GEPLANT: 06. AUG. 2017. Näheres folgt. Übrigens kennen Sie schon das tolle Panorama von Dossenheim aus der Sicht eines Radfahrers oder Radfahrerin. Wir haben es genossen und hier für alle.

Bis zur nächsten Tour, wenn es wieder heißt „bleib fit, radl mit“. Näheres in Kürze auf der Homepage der TSG oder telefonisch bei Elvira Schlechter Tel. 06221 861788

Schutz vor Kriminalität im Alltag – TSG-Senioren von Vortrag begeistert

Die Tricks der Diebe und Betrüger, er kennt sie alle. Erster Kriminalhauptkommissar a.D. Harald Kurzer veranschaulichte mit Beispielen in seinem packenden Vortrag im Nebenzimmer der Vereinsgaststätte Ambiente die alltäglichen Gefahren im Leben.

Egal, ob an der Haustür, Diebstähle, Gefahren am Telefon, Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Gewinnversprechen, Gefahren im Internet, Taschen- und Trickdiebstahl: der ehemalige Kripomann zeigte deutlich die Maschen der Ganoven auf. Dabei legte Kurzer besonderen Wert darauf, dass insbesondere ältere und gutgläubige Menschen Opfer von Kriminalität werden.

Aber nicht nur die Vorgehensweise der Kriminellen referierte er mit viel Sachverstand. Nein, er gab auch wertvolle Tipps, ja er redete jedem Zuhörer ins Gewissen, Risiken zu minimieren. Immer wieder betonte er, dass Fremde nichts aber auch gar nichts in einer Wohnung zu suchen haben. Also Vorsicht, wenn eine Notlage vorgetäuscht wird, wenn Fremde um Hilfe bitten, wenn eine persönliche Beziehung vorgetäuscht wird (Besuch angeblicher Bekannter), wenn an der Haustüre z.B. ein Abonnement, oder ein anderer günstiger Vertrag abgeschlossen werden soll.

Grundsätzlich gilt: Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür und öffnen Sie nur mit Türsperre. Auch die Themen Enkeltrick, Handtaschendiebstahl und falsche Amtsträger wurden von Kurzer in seiner lockeren aber mahnenden Art angesprochen. Er betonte auch, dass trotz aufmerksamen Verhaltens und guter Informationen die Polizei nicht alle kriminellen Handlungen verhindern kann. Aber mit Hilfe von Zeugen und deren Hinweisen kann dazu beigetragen werden, dass die Täter nicht unbehelligt immer weitere Opfer suchen können.

Gelungene Auftaktveranstaltung beim 1. Seniorentreffen

Ein Organisationsteam um Christel Bachert, Helga Bartscherer, Dieter Botz und Willi Ortlipp hat sich zur Aufgabe gemacht, für die mehr als 360 Seniorinnen und Senioren des Vereins, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, neben den sportlichen Angeboten auch gesellschaftliche Aktivitäten in das umfangreiche Angebot des Vereins aufzunehmen.

Dabei ist es den Verantwortlichen im Verein besonders wichtig, die Interessen der Seniorinnen und Senioren zu berücksichtigen. Daher wurden aus dem gesamten Senioren-Mitgliederportfolio rund 80 Adressaten nach einem Zufallsprinzip ausgewählt und zur Auftaktveranstaltung eingeladen.

Das Organisationsteam freute sich sehr über die große Resonanz. Annähernd die Hälfte der eingeladenen Mitglieder konnte Willi Ortlipp am 02.03. in unserem Vereinslokal "Ambiente“ begrüßen und über die Hintergründe und Ziele der Veranstaltung informieren. Bei Kaffee und Kuchen ging es darum, die Interessen der Senioren in unserem Verein zu ermitteln, damit daraus weitere Aktivitäten in die Tat umgesetzt werden können.

Große Übereinstimmung bestand darin, quartalsweise einen Stammtisch durchzuführen, auch Spielenachmittage, Vorträge oder Workshops zu den Themen "Kriminalprävention" oder "Umgang mit dem Smartphone" sowie Besuche von Sportveranstaltungen und Theateraufführungen fanden großen Zuspruch.

Um dies alles umzusetzen, ist das Team auf Unterstützung angewiesen. Spontan haben sich die ersten Ansprechpartner für die Aktivitäten Schach, Radtouren, Kriminalprävention, Tanzkaffee, Besuch von Tennisturnieren und "It’s tea time" - ein Fremdsprachenstammtisch gefunden. Über die neuen Aktivitäten und deren organisatorische Einbindung in den Veranstaltungskalender unseres Vereins erhalten alle Seniorinnen und Senioren eine Information.

Der kurzweilige Nachmittag wurde durch das Streichquartett "Dossenheimer Landstreicher“, das alle Anwesenden mit 6 Musikstücken, inklusive einer Zugabe erfreuten, abgeschlossen.

Silke Schneider Deutsche Meisterin im Damendoppel O45

Alle guten Dinge sind drei – oder manchmal auch vier. Silke Schneider ist zum vierten Mal Deutsche Meisterin im Badminton geworden.

Nach ihren Siegen im Einzel (2011) und Doppel (2013, 2015) holte sie am vergangenen Wochenende in Solingen mit Partnerin Elke Cramer erneut die Meisterschaft im Damendoppel der Altersklasse O45. Im Mixed belegte die Spielerin der TSG Dossenheim mit André Bertko den dritten Platz, im Einzel den fünften.

Schnelligkeit, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer: Badminton ist ein Sport, bei dem so ziemlich alle Komponenten der körperlichen Leistungsfähigkeit erforderlich sind. Das weiß kaum jemand besser als Silke Schneider. Daran trainiert die Badmintonspielerin der TSG Dossenheim seit vielen Jahren mehrmals die Woche in der Halle. Und genau das ist die Grundlage dafür, dass Schneider am vergangenen Wochenende in Solingen Deutsche Meisterin geworden ist. Zum vierten Mal. Nach ihrem Einzeltitel 2011 das dritte Mal mit Partnerin Elke Cramer im Damendoppel der Altersklasse O45. „Einfach ein tolles Gefühl“, sagte Schneider glücklich und fügte hinzu: „Gerade im Endspiel haben sich die vielen Trainingsstunden und die gute Kondition bezahlt gemacht.“

Badminton ist aber auch Kopfsache. Und so waren auf dem Weg zum Titel neben Technik und Fitness auch Taktik und mentale Stärke gefragt. Denn eigentlich waren Schneider/Cramer im Viertelfinale schon so gut wie raus. Ein 5:13-Rückstand im dritten Satz ist im Badminton normalerweise das Todesurteil. „Wir dachten, jetzt kann uns eh nichts mehr passieren – und auf einmal lief es“, erklärte Schneider. Punkt für Punkt kämpfte sie sich mit Cramer heran, wehrte bei 18:20 zwei Matchbälle ab – und siegte dank vier Punkten in Folge doch noch mit 22:20. Das war der Schlüsselmoment des Turniers. Nun kehrten Vertrauen und Sicherheit zurück, dank vorheriger Spielbeobachtung legte sich das Duo einen klaren Plan zurecht – und setzte diesen im Halbfinale und Finale dann auch perfekt um. Ziel erreicht,Titelverteidigung geglückt! „Damit hätten wir nicht gerechnet. Das Teilnehmerfeld war sehr stark und unsere Auslosung mehr als anspruchsvoll“, sagte Schneider.

Im Mixed O40 holte die 49-Jährige an der Seite von André Bertko mit Platz drei eine weitere Medaille. Mit zwei souveränen Siegen waren die beiden ins Halbfinale vorgedrungen. „Da war aber dann nicht mehr drin, unsere Gegner Rolf Theisinger und Nicole Phoa hatten einfach einen Sahnetag erwischt“, so Schneider.

Anders im Einzel-Wettbewerb. Hier haderte Schneider etwas mit ihrem Aus im Viertelfinale. Denn es lag nicht an der Fitness. Nicht an der Form. Nicht am Spielpotenzial. Nein. Sie war auf den Punkt vorbereitet. Treffpunkte, Präzision, Spielwitz, Laufarbeit – in der ersten Runde passte zu Beginn alles, auch wenn Schneider noch in den dritten Satz musste. Die zweite Partie ging souverän an sie. Doch nach dem gutem Turnierstart wirkte Schneider im Viertelfinale etwas verkrampft, wurde unsicher, machte in vielen Ballwechseln zwar lange alles richtig – und dann doch einen Flüchtigkeitsfehler. „Leider hat mir da ein Stück weit die Lockerheit gefehlt“, sagt Schneider ehrlich. Ein Badmintonspiel wird eben häufig (auch) im Kopf entschieden – im negativen wie im positiven. Und so betont Schneider:„Insgesamt bin ich mit der Meisterschaft sehr zufrieden.“